• Teaser

  • 17. Juli 2012

    Die verlorenen Bilder

    Michael Jacksons Vater sowie sein ehemaliger Manager Dieter Wiesner, sind in Tokyo eingetroffen, um noch nie zuvor gesehene Bilder, Videos und Kunstwerke von Michael Jackson anzukündigen. Den Medien vor Ort wurde ein kurzer Einblick auf eine exklusive Ausstellung gewährt, welche nächstes Jahr lanciert werden soll.

    Quellen: jackson.ch, jwjackson.com

    17. Juli 2012

    Motown, das Musical

    Im Frühling 2013 soll das Musical “Motown“ am Broadway Premiere feiern. Die Produktion wird auf Berry Gordys Geschichte beruhen, und viele Hits von weltbekannten Stars wie Diana Ross, Stevie Wonder und natürlich Michael Jackson und den Jackson 5 beinhalten. Gordy, der einstige Gründer des Plattenlabels Motown, bei welchem die Jackson 5 ihren ersten Plattenvertrag unterzeichneten, sucht nun für das Musical per Videoaufruf geeignete Darsteller.

    Quellen: jackson.ch, broadwayworld.com, motownthemusical.com

    Die Journalistin Lesley-Ann Jones, die schon mit den Rolling Stones, David Bowie, Paul McCartney sowie Elten John auf Tour war, hat eine neue Biografie über Freddie Mercury veröffentlicht: “Mercury – An Intimate Biography of Freddie Mercury.”

    Mercury, Leadsänger der legendären Gruppe Queen, hatte in den frühen 80er Jahren drei Songs mit Michael aufgenommen, und pflegte eine gute Freundschaft zu dem King of Pop: „Er war ein Freund von uns seit einer langen Zeit”, wird Mercury im Buch zitiert. Michael habe oft die Konzerte der Band besucht, und so sei die Freundschaft gewachsen. Aufgrund zeitlicher Probleme wurden die Songs leider nie fertig gestellt was Mercury sehr bedauerte. Schlussendlich sei ein Song jedoch ein Song, und Mercury fügte hinzu: „So lange wie die Freundschaft intakt ist, das ist, was zählt.”

    Die bisher offiziell unveröffentlichten Tracks sind “There Must Be More To Life Than This”, der zu einem späteren Zeitpunkt als solo-Song auf Mercurys erstem Soloalbum erschien. (Hier die Demoversion davon.) Sowie “State of Shock” von dem ebenfalls eine Demoversion verfügbar ist. Der Song wurde schlussendlich in der Version mit Mick Jagger auf dem Jacksons Album “Victory” veröffentlicht. Und der dritte Titel mit Mercury, “Victory”, ist bislang nicht im Internet aufgetaucht.

    Quellen: jackson.ch, hollywoodreporter.com

    Gemessen an den Brutto Einnahmen von USD 78.5 Millionen, ist die IMMORTAL World Tour die erfolgreichste Tour in Nordamerika. „Pollstar“ berechnete für des erste Halbjahr 2012 weiter, dass die Immortal Tour weltweit den 3. Platz belegt. Die Michael Jackson Show von Cirque du Soleils ist somit erfolgreicher als Konzerttourneen von Künstlern wie Coldplay, Lady Gaga oder Madonna. Die Immortal Show wurde bereits 95 mal in 46 Städten aufgeführt und verkaufte fast 704`000 Tickets. Hier der Artikel zu den Ranglisten. Und hier die Liste der erfolgreichsten Touren in Nordamerika und hier Weltweit.

    Quelle: jackson.ch, pollstarpro.com, The Official Online Team of the Michael Jackson Estate™

    Am 3.1. und 13.2.2012 haben wir über diverse Approbationsbelange von Conrad Murray infolge seiner Anklage und darauffolgenden Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung von Michael Jackson berichtet. Neusten Berichten zufolge wurde Conrad Murray die ärztliche Approbation in Kalifornien noch nicht definitiv entzogen, sondern er wurde erst suspendiert. Ein am 27. Juni 2012 von der Verwaltungsratspräsidentin der kalifornischen Ärztekammer bei der Staatsanwaltschaft eingereichter Antrag führt nun zusätzliche Gründe für den Entzug der Approbation von Conrad Murray in Kalifornien auf. Sämtliche Gründe basieren direkt auf den Argumenten bzw. den vorgelegten Beweisen der Staatsanwaltschaft im Prozess gegen Conrad Murray (inkl. grobe Fahrlässigkeit, wiederholtes fahrlässiges Handeln, unangemessene Verabreichung gefährlicher Medikamente, die Unterlassung vom Führen einer angemessenen Patientenakte). Die Verwaltungsratspräsidentin verlangt nun eine offizielle Anhörung vor der Ärztekammer, wo endgültig entschieden werden soll, was mit Conrad Murrays Approbation im Staate Kalifornien geschehen soll. Das Datum der Anhörung ist im Moment noch nicht bekannt. Für diejenigen, die das 15-seitige Antragsdokument in Detail studieren möchten, siehe hier. Es bestehen wohl keine materiellen Zweifel, dass Conrad Murray letztlich die ärztliche Approbation in Kalifornien entzogen werden soll; es geht hierbei wohl eher darum, dass gewisse vorgegebene Schritte und Verfahrensweisen eingehalten werden müssen.

    Wie wir übrigens bereits berichtet hatten, war/ist Conrad Murray auch in Nevada und Texas als Arzt approbiert. In Texas wurde er Anfang Jahr ebenfalls suspendiert (siehe Meldung vom 3.2.). Gemäss der L.A. Times soll Murray auch noch für Hawaii zugelassen gewesen sein. Diese Lizenz sei jedoch im Januar 2010 abgelaufen.

    Am Rande noch ein Hinweis, den wir von Leserin Petra erhalten haben: Der Prozess von Katherine Jackson gegen AEG Live wird nicht im September, sondern erst am 2. April 2013 beginnen. Details in diesem Artikel.

    Quellen: jackson.ch, latimes.com

    Der Glücksspielautomatenhersteller Bally Technologies hat einen Michael Jackson Spielautomaten entwickelt. Der Automat wurde letztes Jahr an einer Messe vorgestellt und wurde Ende Juni im Seminole Hard Rock Hotel und Casino in Hollywood in Betrieb genommen.

    Der digitale Spielautomat wurde mit Videos und Musik von sechs Michael Jackson Songs ausgerüstet, welche Sony und der Jackson Estate zur Verfügung gestellt haben. Der Spieleinsatz bewegt sich zwischen 40 Cents und 4 Dollar. Und so kann man beim Glücksspiel die Songs Billie Jean, Dirty Diana, Don’t Stop ’Til You Get Enough, Smooth Criminal, Beat It und Bad nicht nur hören, sondern Michael auch in verschiedenen Clips auf dem Bildschirm tanzen sehen.

    Momentan ist der Automat in 30 Casinos verfügbar, der Hersteller hofft jedoch das Angebot noch ausweiten zu können. Neugierig? Hier ein Video das den Automaten in Aktion zeigt.

    Quelle: jackson.ch, vegasinc.com, sun-sentinel.com

    Die US-Sängerin Janelle Monáe begeisterte am Samstag das Publikum am Montreux Jazz Festival. Die in schwarz weiss gekleidete Powerfrau, überzeugte mit ihren eigenen Songs, wie auch mit den Coversongs „I want you back“ und „Smile“. Nachdem sie mit voller Hingabe
    „I want you back“ präsentierte, rief sie ins Publikum „We love the Jackson 5!“

    Das Energiebündel Janelle ist offensichtlich von Michael Jackson inspiriert worden. Sie zeigte dies u.a. mit dem Moonwalk, ihren Tanzbewegungen, der Bühnenpräsenz und wie sie das Publikum in ihren Bann ziehen konnte. Sicherlich wird die breite Masse bald mehr von Janelle Monáe hören.
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    Ein Videoschnipsel von ihrem Auftritt ist auf unserer Facebook-Seite zu sehen. Um die Bilder aus Montreux gross zu sehen, anklicken.

    Janelle Monáes Alben können auf Cede.ch, I-Tunes oder Amazon.de angehört werden.

    Quelle: jackson.ch (Text und Fotos)

    Im Goodie der Woche unsere Vorstellung einer deutschen Biografie: Michael Jackson – das Phänomen. Der Autor, Jochen Ebmeier, hatte das Meisterwerk ursprünglich im Jahr 1999 als Buch veröffentlicht und stellt es nun online zur Verfügung!

    Der Text ist von Claudia, womit wir sie offiziell im Jackson.ch Team begrüssen. Sie ist seit diesem Monat im Jackson.ch News-Team dabei, das nun aus Claudia, Patricia und Ueli besteht. Patricia musste aus beruflichen und privaten Gründen etwas kürzer treten, wird aber weiterhin für juristische und geschäftliche News zuständig sein.

    Wir verlinkten diese Woche den hingebungsvollen und spannenden Artikel von Joseph Vogel zu Gone Too Soon.

    Im Goodie der Woche haben wir nun zwei Gone Too Soon Auftritte zusammen getragen. Darunter auch Michaels Performance an der Clinton Gala 1993. Bevor Michael den Song (komplett) live sang, hielt er eine bewegende Ansprache in der er das Publikum an Ryan White erinnerte. „Ryan ist gegangen und genauso wie Jeder, der einen Freund wegen AIDS verloren hat, vermisse ich ihn zutiefst und ständig. Er ist gegangen, aber ich möchte, dass sein Leben eine Bedeutung über seinen Tod hinweg hat“, schloss Michael bevor er sein Talent als Balladensänger ein erneutes Mal unter Beweis stellte.

    Ryan White, ein Bluter, wurde durch eine Bluttransfusion mit dem Aids Virus angesteckt. Als er 11 Jahre alt war, diagnostizierten Ärzte das Virus. In den 80er Jahren waren die unbegründeten Ängste und Vorurteile gegenüber Aids noch stark verbreitet. Er wurde von seinen Klassenkameraden und der lokalen Kirche ausgestossen, schikaniert und die Anwohner von der Route, an der er Zeitungen austrug, kündigten ihr Abonnement. Schliesslich wurde Ryan White von der Schule ausgeschlossen. Die Medien hörten davon und begannen über ihn zu berichten – unfreiwillig wurde Ryan White so zu einem Sprachrohr von Aids, der die Öffentlichkeit auf die Krankheit aufmerksam machte. Auch Michael Jackson hörte von dem Schicksal von Ryan White und kontaktierte die Familie, die im Bundesstaat Indiana lebte (in dem auch er aufgewachsen war) damit diese ihn kennen lernen durfte. Es entwickelte sich eine enge Freundschaft. Ryan White, seine Schwester und Mutter wurden mehrmals nach Neverland eingeladen, wo die Familie ihre Sorgen und Ryan sein Schicksal für eine Weile vergessen konnten. Zum letzten Geburtstag, den Ryan White erleben durfte, schenkte ihm Michael sein Traumauto, einen roten Mustang Cabrio. Am 8. April 1990 starb Ryan. Michael veröffentlichte später den Clip „Gone Too Soon“ mit Bildern von Ryans kurzem Leben. (Clip Version 1 / Version 2)

    In einem CBS News Interview berichtet Ryan Whites Mutter über ihre Erinnerungen an Michael Jackson und an ihren Sohn. Sie zeigt einige private Fotos von Ryan und Michael.

    Quelle: jackson.ch, theatlantic.com, wikipedia.org

    Per Ende Mai diesen Jahres hatte die Nachlassverwaltung von Michael Jackson Erträge in der Höhe von mehr als USD 475 Mio. eingenommen. Damit konnte der Estate, gemäss Gerichtsdokumenten, die TMZ zugänglich gemacht worden sind, alle Schulden zum Zeitpunkt von Michael Jacksons Tod tilgen. Einzige Ausnahme ist eine Verbindlichkeit aus Michaels Verlagskatalog. Bis Ende Jahr, so die Nachlassverwalter, sollte jedoch auch diese Verbindlichkeit abbezahlt sein. Ferner ersucht — gestützt auf die Gerichtsdokumente — Michaels Mutter Katherine Jackson zusätzliche USD 34’700 pro Monat für Anwälte und Buchhalter. Letztlich sind noch einige Gläubigeransprüche und Klagen zu bereinigen.

    Quellen: jackson.ch, tmz.com