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  • AEG will E-Mails vom Prozess ausschliessen

    28. Oktober 2012

    Am Mittwoch haben die sechs Anwälte der Jacksons mit den Anwälten von AEG vor Gericht darüber gestritten, wer die E-Mails von AEG der Presse zugespielt hatte (siehe unsere Meldungen zwischen dem 3. und 7. September) und ob sie Gegenstand des bevorstehenden Prozesses von Katherine Jacksons und Michaels Kindern gegen AEG Live im kommenden Jahr sein sollen. AEG behauptet, dass die Jacksons (bzw. deren Anwälte) die E-Mails an Harriett Ryan, Journalistin für die Los Angeles Times, zugespielt habe. Entsprechend sollen die Jacksons dafür bestraft werden und die E-Mails sollen im Prozess nicht von ihnen verwendet werden dürfen. AEGs Anwälte sollen sogar Michaels 10-jährigen Sohn, Blanket, beschuldigt haben. „Was soll das? Blanket Jackson soll sich einige Dokumente beschafft, diese kopiert und dann mit ihnen von Calabasas zu Harriet Ryan spaziert sein“, so Kevin Boyle, einer der sechs Anwälte für die Jacksons. Harriett Ryan hat ihre Quelle bislang nicht bekannt gegeben; jedoch hat Howard Mann, ehemaliger Geschäftspartner von Katherine Jackson, gesagt, dass er der Journalistin eine Schachtel mit Dokumenten für ihre Story gegeben habe. Wie in unseren früheren Meldungen jedoch festgehalten, hat Howard Mann gesagt, dass er die Dokumente nicht von der Jackson Familie bzw. deren Anwälten erhalten habe.

    Die Anwälte der Jacksons dementierten vor Gericht, dass sie oder ihre Mandanten die undichte Stelle gewesen seien, und weisen darauf hin, dass AEG dahinter steckten, um den Prozess weiter hinauszuziehen (einmal verschoben wurde er bereits). Katherines persönlicher Anwalt, Perry Sanders, sagte der Richterin am Mittwoch, dass die Jacksons kein Motiv gehabt hätten, die E-Mails vor dem Prozess zu veröffentlichen. So habe Katherine Jackson, entgegen AEG, noch immer eine Klage gegen die Versicherung Lloyds auf Auszahlung der Versicherung pendent; und mit dem Inhalt der Emails würden ihre Chancen gegen Llodys schlecht stehen. Kevin Boyle sagte ferner, dass es unter den E-Mails noch viel schädlichere für AEG habe, als diejenigen, die in der LA Times veröffentlich worden waren. „Wir versichern Ihnen, dass wir im Besitz von Dokumenten sind, die sehr überzeugende Argumente gegen AEG liefern“, so Boyle.

    Quellen: jackson.ch, cnn.com, krcrtv.com