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  • CNN-Journalist erinnert sich an den Arvizo-Prozess

    25. Juli 2016

    Ein CNN-Journalist hat über seine Erinnerungen an den Missbrauchs-Prozess im Jahr 2005 gesprochen. Miguel Marquez sagt etwa: „Da war die Pornografie, die von den Anklägern als Beweis für Michael Jacksons Knaben-Vorliebe-Verdorbenheit gezeigt wurde, aber in einer pervertierten Weise hat es ihn klar als einen Mann, der auf Frauen steht, dargestellt.“

    Nicht überraschend, meldete sich der Anwalt von Wade Robson einige Wochen nach den „Schock-Meldungen“ zu Michael Jacksons sexuellen Vorlieben, mit einer Forderung: Sie möchten vom MJ Estate „die Namen“ der Kinder, denen MJ Geld gezahlt habe. Die medienwirksamen Behauptungen gehen in eine nächste Runde. (Hier Infos auf Radar Online, wer sich das antun möchte)

    Angesichts der widerlichen und gemeinen Behauptungen über angeblich auf der Neverland gefundene Gegenstände, hat Miguel Marquez mit Billboard über den Arvizo-Prozess gesprochen. Er hatte damals für CNN berichtet.

    So sei für ihn der am meisten surreale Prozesstag der 25. März 2005 gewesen, als die Staatsanwaltschaft Stunden damit verbrachte, auf der Neverland gefundene (legale) Pornografie auf einem grossflächigen Bildschirm zu zeigen. „Wir sassen alle hinter der armen Mrs. Jackson“, berichtet Marquez über MJs Mutter Katherine Jackson. „An einem Punkt ist sie eingenickt und sie haben auf dem Bildschirm ‚Busty and Over 50‘ gezeigt, worauf alle in der Galerie zu lachen begannen. Und Mrs. Jackson wachte auf und sagte ‚Was geht vor sicht?‘ Und es war ‚Oh, mehr Pornografie‘.“

    Der Beitrag von Billboard hier:

    Michael Jackson’s 2005 Child-Molestation Trial: Journalists Remember the Public Frenzy, Porn, Hijinks

    Die vorangegangenen, böswilligen Berichte über die Neverland-Durchsuchungen, haben wir u.a. hier widerlegt:

    Artikel entlarvt “MJ und die Kinder”

    Staatsanwalt: Wir fanden kein illegales Material

    Alte Story: Pornos und Fotos von nackten Kindern

    Quelle: jackson.ch, billboard.com, radaronline.com, thesun.co.uk