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  • Geldforderung / Rückblick auf seine Zeit als MJ Manager

    13. März 2013

    Freddy DeMann fordert von Michael Jacksons Nachlassverwaltung eine Gewinnbeteiligung an den Projekten, die dank neuen Verträgen mit Sony Corp., Ubisoft Entertainment SA und Cirque du Soleil, zustande kamen. Es betrifft die Alben Off The Wall und Thriller. Zum Verhängnis werden könnte Fredy DeMann aber, dass er eine Klage einreichte, ohne sich zuvor an die Nachlassverwaltung gewendet zu haben. Wir blicken ausserdem auf Turbulenzen in den 80er zwischen DeMann, Joe und Michael Jackson zurück…

    Der Los Angeles County Superior Court Richter Mitchell L. Beckloff gab bei einer Anhörung am Dienstag zu verstehen, dass er die Klage von DeMann wahrscheinlich ablehnen werde, da dieser nie eine Gläubigerforderung an die Nachlassverwaltung eingereicht hatte.

    Freddy DeMann war zwischen 1978 und 1983 Michael Jacksons Manager, als „Off The Wall“ und „Thriller“ erscheinen.. Gemäss Vertrag zwischen Michael Jackson und Freddy DeMann aus dem Jahr 1978, werden DeMann unter anderem Kommissionen aus den Erträgen dieser Musikalben zugesichert.
    Gemeinsam mit Ron Weisner unterstützte Freddy DeMann ab 1978 Joe Jackson beim Management der Jacksons, die zu dem Zeitpunkt zunehmend die kreative Kontrolle für ihre Alben übernahmen. Joe Jackson, Ron Weisner und Freddy DeMann waren auch als Co-Manager für Michael Jacksons Solo Projekte engagiert. Im März 1983 trennte sich der angehende King of Pop von den Beiden, ebenso von seinem Vater. (Später folgte Frank Dileo als MJs Manager, der während den Thriller Single-Erfolgen in der Marketingabteilung von Epic angestellt war).

    “Viele Leute flüstern in Michaels Ohr“, sagte Joe Jackson in der Juni Ausgabe von Billboard im Jahr 1983 und beschuldigte Weisner/DeMann, nur wegen des Geldes für Michael und die restlichen Jacksons gearbeitet zu haben. Wieso Weisner/DeMann denn überhaupt angestellt wurden, wollte der Reporter wissen. „Da war eine Zeit in der ich das Gefühl hatte, ich bräuchte weisse Hilfe um mit der Firmenstrutktur von CBS zurecht zu kommen“, antwortete Joseph Jackson. Michael Jackson reagierte umgehend mit einem vorbereiteten Statement auf die Äusserung: „Ihn so sprechen zu hören, dreht mir den Magen um. Ich engagiere keine Hautfarben, ich engagiere Kompetenz… Ich bin der Präsident von meiner Organisation und ich habe das endgültige Wort bei jeder Entscheidung. Rassismus ist nicht mein Motto.“

    Quelle: jackson.ch, law360.com, Rolling Stone, Billboard Magazine 1983