Der Opus minus Wade Robson

23. Februar 2019

Sammler Hector Bajrot greift zum Messer und schneidet Wade Robson aus seinem „Michael Jackson Opus“. Das 12 kg schwere Buch im XL-Format war im Dezember 2009 in limitierter Auflage erschienen.

Wade Robson schrieb nach MJs Tod auch: „Michael Jackson veränderte die Welt und für mich persönlich, mein Leben für immer. Er ist der Grund, wieso ich tanze, der Grund, weshalb ich Musik mache und einer der Hauptgründe, wieso ich an das Gute im Menschen glaube.“

Mit dem Beitrag „My Mentor“ ist Wade Robson im offiziellen MJ Opus vertreten. Als Robson 2013 völlig unerwartet Missbrauchsvorwürfe erhob und mit einer Zivilklage hunderte Millionen Dollar als Schmerzensgeld forderte, war dies für Hector Bajrot noch kein Grund, seinen Beitrag aus dem Opus rauszuschneiden. Immerhin ist dieser ein halbes Vermögen wert. Doch nun, nachdem Robson seine mutmasslichen Lügen sogar in einer Doku „Leaving Neveland“ erzählt – mit dem Vorwand, er wolle anderen Missbrauchsopfern helfen und präventiv wirken (als ob es bald einen anderen Michael Jackson geben würde bzw. vergleichbare Umstände) – nun entschloss sich Hector Bajrot zu einem drastischen Schritt, das manch Sammler den Atem stoppen lässt…





 

Hier gibt es den Opus-Beitrag von Wade Robson bei „all4michael“ auf deutsch: „Mein Mentor.“ Robson berichtet darin, wie ihn Michael Jackson mental gepusht hatte, um sein Talent zu entfalten. Zuletzt habe er ihn mit seiner Frau im Juli 2008 getroffen. (hier in englisch)

Im Juli 2009 schrieb Wade Robson:

„Michael Jackson changed the world and, more personally, my life forever. He is the reason I dance, the reason I make music, and one of the main reasons I believe in the pure goodness of human kind. He has been a close friend of mine for 20 years. His music, his movement, his personal words of inspiration and encouragement and his unconditional love will live inside of me forever. I will miss him immeasurably, but I know that he is now at peace and enchanting the heavens with a melody and a moonwalk.“

Diese positiven Worte über Michael Jackson bis nach seinem Tod, machen es schwierig, die „Leaving Neverland“ Doku ernst zu nehmen. Den Fans wird von machen Leuten vorgeworfen, blind und fanatisch am heilen Bild des King of Pop festzuhalten. Doch wer weiss, was seit 1993 passiert ist, wie die Sensationspresse mit den Themen umging, wer die Vorverurteilung im Vorfeld vom Prozess 2003 miterlebte und die eidesstattlichen Aussagen verfolgte, der hat kaum bis keine Zweifel daran, dass Michael Jacksons Verhältnis zu Kindern in keiner Weise sexuell motiviert war.

Ein lesenswerter Artikel vom Juli 2017 über die Vorwürfe von Wade Robson und James Safechuck, äussert die Vermutung, dass Robson, Safechuck und ihre Anwälte wohl hoffen, das MJ Estate würde sich zu einer freiwilligen Millionen-Zahlung bewegen lassen. (Um endlich die Schmierkampagnen in den Medien, die seit 2013 an Michael Jacksons Image nagen, zu stoppen.)

Media Accountability and Celebrity Trials: Recent Proof Why We Still Have a Long Way To Go

 









Quelle: Jackson.ch, YouTube.com, all4michael.com, forbes.com,

Ein Kommentar zu “Der Opus minus Wade Robson

  1. Dani

    Ich glaube Wade Robson ist bipolar, wie sein Vater. Er hat 2002 Selbstmord begangen, genau wie sein Cousin auch, sehr traurig, aber dafür gibt er MJ die Schuld. Seine Bühnenmutter wollte ihn zum Star machen, hat nicht geklappt, jetzt braucht er Geld. Michael soll seine Mutter oft gebeten haben, ihm seine Kindheit zu lassen. Er ist krank, und behauptet nun er wäre missbraucht worden. Wie praktisch, wenn man den King of Pop als Freund hatte, der schon zu Lebzeiten solchen Vorwürfen ausgesetzt war. Er weiß er tut ihm nicht mehr weh damit, also tut er alles dafür, um zu bekommen was er will. Das ist wiederlich, und wird ihm kein Glück bringen. Er sagt in der Doku, er habe auch gesehen wie Michael, Brett Barnes missbraucht habe. Der ist schockiert darüber, und will HBO verklagen.

Die Kommentar-Funktion ist geschlossen.