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Quincy Jones
geb. 1933, Chicago

Musiker, Komponist, Produzent, Arrangeur

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Bereits 15-jährig spielte Quincy Jones als Trompeter in einer Jazz-Band von Lionel Hampton mit und gab dafür sein erst gerade begonnenes Musikstudium auf. Bald versuchte sich Quincy Jones auch mit dem arrangieren von Songs.
Nach einem weiteren Band-Engagement, gründete Quincy seine erste eigene Bigband. Die Jazzsolisten dieser Band spielten mit ungeheurer Präzision, veröffentlichten mehrere Platten und unternahmen sogar eine Tournee durch Europa.

Quincy Jones erstes solo-Album This is how i feel about Jazz wurde im Jahr 1957 veröffentlicht. In diesem Jahr zog Jones nach Paris und studierte Musik- Komposition und Theorie. Daneben konnte er beim französischen Ableger von Mercury Records als Produzent arbeiten. Dieser Nebenverdienst verhalf ihm zu einem Traumjob: 1961 wurde Quincy Jones zum Vizepräsident des Major Plattenlabels: "Mercury Records" ernannt. Jones hatte derweil begonnen, auch Musik für Filme und TV-Serien zu produzieren.

Ende 1977 arbeitete Quincy am Motown Soundtrack zum Film The Wiz, in dem ausschliesslich afroamerikanische Schauspieler auftraten. Auch Michael Jackson hatte eine Rolle und sang auf ein paar Songs. Während den Aufnahmen lernten sich folglich Quincy Jones und Michael Jackson näher kennen.

Michael Jackson war wenig später auf der Suche nach einem geeigneten Produzenten für sein solo-Album. Beeindruckt von Quincy Jones, fragte er ihn um Rat. Dieser überlegte nicht lange und schlug gleich sich selbst vor, denn auch Quincy war beeindruckt von Michael`s Talenten und wusste, dass in Michael noch sehr viel mehr steckte. 1979 veröffentlichten die Zwei das Album Off The Wall. Drei Jahre darauf folgte Thriller und 1987 Bad. Vor allem Thriller brachte unzählige Auszeichnungen ein und wurde zum meistverkauften Album der Welt. (Der Rekord steht bis heute).

Quincy Jones hatte noch weitere Hits, darunter 1989 den Song I`ll Be Good To You, auf dem Ray Charles und Chaka Kahn zusammen singen. Heute kann Jones auf unzählige Künstler zurückschauen, mit denen er zusammen arbeitete. Darunter Louis Armstrong, Miles Davis, Frank Sinatra, Peggy Lee und Ray Charles. Auch kann er stolz sein auf seine musikalische Vielfältigkeit, er produzierte und schrieb bis ins neue Jahrtausend von Jazz bis Hip Hop und blieb sich selbst doch immer treu.


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Offizielle Seiten:

http://www.myspace.com/quincyjones


Im Interview (über MJ)

Michael ist in der Lage, vor 90'000 Zuschauern zu singen. Wenn ich ihn aber darum bitte einen Song nur für mich allein zu singen, muss ich mit geschlossenen Augen auf einem Sofa Platz nehmen, und er begibt sich hinter das Sofa, um zu singen. Er ist unglaublich schüchtern.

Quincy Jones (Quelle: Black + White Magazine)

Bei den Aufnahmen zu The Lady In My Life wollte ich, dass Michael ganz bestimmte Gefühle zum Ausdruck bringt. Ich sagte ihm “Smelly, du musst dich bei diesem Stück regelrecht ins Zeug legen. Ich will, dass du der Lady zu verstehen gibst, dass es dir ernst ist; sie muss dir glauben.” Michael hatte genau verstanden, was ich von ihm wollte. Es war ihm unangenehm und er wurde rot... Aber er hat genau gemacht, was ich von ihm verlangte. Danach hat er das Studio in aller Eile verlassen!

Quincy Jones
(Quelle: Black + White Magazine)
 

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Quellen: diverse, highfidelity.net,

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