Michael Jackson in Berlin (Reportage beginnt weiter unten!)


Eigentlich hätte er vor Gericht aussagen müssen - Michael flog jedoch nach Berlin...
Um nach Deutschland reisen zu können, bat Michael den Richter in der Woche vom 18. – 22. November nicht erscheinen zu müssen, da ihm der Bambi-Award sehr am Herzen liege und er andere Prominente darin bestärken möchte, sich für Kinder einzusetzen. Tatsächlich erhielt Michael eine Erlaubnis und die Verhandlungen liefen ohne Michael weiter.

Zum Hintergrund der Gerichtsverhandlung:

Michaels früherer Freund und Tourneeveranstalter Marcel Avram, wirft Michael vor, durch Konzertabsagen grossen finanziellen Schaden angerichtet zu haben. 1999 unterschrieb Michael einen Vertrag für 4 Konzerte. Die beiden MJ+Friends Konzerte in München und Seoul im Sommer 99 fanden wie geplant statt. Die beiden Millenniumskonzerte in Sydney und Honolulu wurden jedoch abgesagt. Durch die Zeitverschiebung hätte Michael so gleich zweimal das neue Jahrtausend mit einem Konzert eingeweiht...
Avram und Jackson einigten sich bis heute nicht was nun zu einer Gerichtsverhandlung führte. Marcel Avram fordert 21 Mio. Dollar.

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Vergangenen Mittwoch, 13. November 2002, begann der Prozess im Gerichtsaal von Santa Maria in Kalifornien. Als sich Michael in den Zeugenstand begab, wurde er von hunderten kreischenden Fans empfangen.
Am Donnerstag erschien Michael dann mehrere Stunden zu spät vor Gericht, am Freitag kam er dann jedoch wieder eine halbe Stunde zu früh. Auch hier widmete er sich seinen Fans und trug mit Ausnahme vom Mittwoch keinen Mundschutz. Michael Jackson konterte vor Gericht, dass nicht er, sondern Marcel Avram die Konzerte aus Angst vor mangelnden Einnahmen und Problemen während der Jahrtausendwende, absagte.
Fotos vom ersten Gerichtstag (Mittwoch) lösten wieder riesige Medienhetzen gegen Michael aus. Michael war unrasiert und trug ein Pflaster bzw. Bandage auf seiner Nase. Wie der Angel Fanclub später informierte, war Michael wohl nicht ausreichend informiert über die Art der Foto-Belieferung der Medien.

King of Pop in Berlin


Dienstag, 19. November 2002


Nach dem Mittag war es soweit – Michael landete in einer Lufthansa-Maschiene aus Los Angeles auf dem Flughafen "Berlin Tempelhof". Mit auf seinen Berlin-Trip durften auch seine 3 Kinder...
Im Flughafenbus ging es zur Limousine und mit der Richtung Hotel. Michael liess sich im Hotel Adlon in der Präsidentensuite nieder.
Als Michael mit der Limousine vor dem Hotel vorfuhr nahm er nicht einen geheimen Hintereingang, sondern bahnte sich mit seinen Bodyguards einen Weg durch die Fans und betrat das Hotel so durch den Haupteingang. Sämtliche Absperrungen wurden gestürmt und eine gewohnte riesige Hysterie kam auf, nur mit Müh und Not kam Michael durch – zurück blieb ein reines Chaos, zerbrochene Blumentöpfe, frustrierte Fotografen und die Tatsache, dass der King of Pop noch immer Ausnahmezustände auslöst. Ein älterer Herr, welcher zufällig in die Fan-Massen geriet erlitt dabei tragischerweise Kopfverletzungen und musste stationär behandelt werden.
Währenddem Michael bei den Fans ins Hotel ging, wurden seine Kinder unbemerkt ins Hotel gebracht.
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Obwohl allen voran der Angel Fanclub vorgängig bekannt gab, Michaels Berlin-Aufenthalt nicht zu supporten, wurde der King of Pop bereits an diesem Dienstag von mind. 150 Fans begrüsst. Der Angel Fanclub verbreitete dies aus Protest. Sie waren sich sicher, dass die Bambi Awards nicht der einzige Grund für Michaels kommen sein werden, sondern seine deutschen Berater (u.a. Dieter W.) ihn auch für anderes hinlocken wollten. Sie sehen diese "Berater" u.a. als Grund für Michaels aktuellen Imageprobleme und werfen ihnen Profitgier um Michael Jackson vor...

An dem Nachmittag zeigte sich Michael Jackson dann sehr oft am Fenster. Offensichtlich bei bester Laune hatte er einen riesen Spass den Fans seine Kinder aus dem Fenster aus vorzustellen, winkte und trieb Vorhang-Versteck Spiele... Natürlich waren seine Kinder gut unter Tüchern versteckt, um sie vor der Öffentlichkeit zu schützen.

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Am Abend ging Michael shoppen. Wieder nahm er sich Zeit für die Fans - er hielt eine Weile mit der Limousine und gab glücklichen Fans vom Auto aus Autogramme.
Im Berliner Kultur Kaufhaus Dussmann kaufte der King of Pop eine "ET"-DVD. Danach ging er weiter in die "Lounge Bar 925", wo er ein Abendessen mit Freunden bei Kerzenschein zu sich nahm.

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Mit seiner Hotel-Fenster Aktion am Nachmittag rief Michael leider wieder einen ärgerlichen Skandal hervor: "Mad Bad Dad" titelte die englische Boulvard Zeitung "Daily Mirror". Andere englische Zeitungen taten es ihr gleich, viele gar mit einer Titelstory. Auch in Deutschland wurde er zum Teil kritisiert – Michael hatte sein ca. 9 Monate altes Kind mit nur einem Arm aus dem Fenster gehalten. Nachdem sich angeblich auch empörte Passanten bei der Polizei gemeldet hatten, wurde ein Verfahren wegen einer Straftat geprüft – einige Tage später wurde jedoch bekannt gegeben, dass Michael keine Straftat begangen habe.
Für die fahrlässige Balkon-Aktion entschuldigte sich Michael dann einen Tag später – seine Antwort auf die Schlagzeilen: "Ich habe einen schrecklichen Fehler gemacht Ich habe mich von der Aufregung hinreißen lassen. Ich würde niemals bewusst das Leben meiner Kinder gefährden." In den USA wird landesweit noch lange nachher über den Vofall in den Medien diskutiert...

Ansonsten erhielt er mit wenigen Ausnahmen sehr positive Reaktionen auf seine Berlin-Ankunft. Der Bambi Veranstalter Philipp Welte, welcher Michael am ersten Tag begleitete erzählte später, dass Michael ganz normal und überhaupt kein Freak sei. Er stelle auch keine grossen Extra-Wünsche, sonder lediglich Dinge wie gesunde Ernährung. Michael wolle stilles Wasser, zum essen Gemüse und Hühnchen. Desweiteren meinte Philipp Welte, dass Michael unglaublich gut drauf sei und sehr entspannt. Er meinte auch, selten einen Star erlebt zu haben, der versucht so intensiv und konzentriert seine Kinder aus der Öffentlichkeit fernzuhalten.
Auch der Kellner von der Bar wo Michael zu Abend speiste, gab später gegenüber RTL zu Protokoll, dass Michael ganz normal gewesen sei und sich auch für das Essen bedankt habe. Getrunken habe er lediglich Wasser, den Wein überliess er seinen Begleitern.



Mittwoch, 20. November 2002

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Am Mittwoch besuchte der King of Pop den Berliner Zoo. Begleitet von einer riesen Horde Papparazzis. Michael kam gemeinsam mit seinen beiden älteren Kindern, deren Gesichter mit Schleiern verhüllt waren. Wieder wurde gestossen und gekämpft, jeder Fotograf wollte sein Foto haben, Michael`s Bodyguards hatten alle Hände voll zu tun. Mit einer Horde Fans und Presseleuten hinter sich besuchte er dann das Affenhaus. Michael musste lachen, als die Gorillas gegen die Scheibe klopften...

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Im Interview mit der deutschen "Bunte" von kommendem Donnerstag, erzählt Michael vom Zoo-Besuch: "Es war furchtbar" in Anspielung auf die Journalisten, "Sie haben uns mit ihren grossen Kameras fast erdrückt." Sonst scheint ihm der Besuch aber gefallen zu haben: "Es war so aufregend. Da war dieser riesige Gorilla. Und als ich an seinem Gehege vorbeigegangen bin, hat er plötzlich gegen die Scheibe geschlagen. Bumm!". Lachend fuhr er fort: "ich habe mich so erschrocken."
Zum Verschleiern seiner Kinder äusserte er sich am Interview ebenfalls und meint zu den Tüchern: "Wir nennen sie Spidermann-Tücher." Seine Kinder haben richtig Spass so umherzugehen: "Sie lieben die Spidermann-Tücher. Den Kinofilm haben sie schon dutzende Male gesehen. Es ist furchtbar. Ich kenne den Film schon auswendig. Ich versuche, das Kinoprogramm ein bisschen zu variieren, zeige ihnen Disney-Filme. Aber sie wollen immer nur Spidermann gucken!"


Nach seinem Zoobesuch kam dann der Grosse Moment für eine hochwassergeschädigte Familie aus Deutschland. Schon vor einiger Zeit hatte Michael angekündigt, eine Famile zu sich einzuladen...

Lies diesen Medien-Bericht um mehr über das Treffen zu erfahren:
(Danke an Anja B. für den Hinweis!)

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Michael Jackson zum Greifen nah: "Der ist ja völlig normal"
Flutgeschädigte Familie trifft Michael Jackson in Berlin / Star lädt die vier zu sich nach Amerika ein
Von Claudia Parton

Ein bisschen Rampenlicht hat Familie Wolf nach Meißen mitgenommen. Seit ihrer Begegnung mit Michael Jackson am Mittwoch in Berlin sind Mutter Susann, Vater Heiko und die Töchter Saskia (8) und Sabrina (6) selbst ein wenig zu Stars geworden. Das Telefon klingelt heiß, Zeitungen reißen sich um ein Interview mit der Familie. Von den Starallüren, die man dem selbsternannten "King of Pop" gern nachsagt, ist bei den Wolfs aber nichts zu spüren. Im Gegenteil - Susann ist mittlerweile ziemlich genervt. "Michael Jackson tut mir wirklich leid", sagt sie. Saskia und Sabrina genießen den Rummel dagegen sichtlich. Bereitwillig holen sie Bücher und CD‘s, die Michael Jackson persönlich für die beiden signiert hat.

Dabei war der Familie bis zuletzt unklar, ob sie den "King of Pop" wirklich zu Gesicht bekommen oder gar mit ihm sprechen würden. "Es hieß, er möchte uns gern sehen. Aber man sagt ja immer, er sei menschenscheu", erzählt Mutter Susann. Sie habe zunächst geglaubt, Jackson stünde irgendwo hinter einer Scheibe und würde von dort aus auf die Familie Wolf schauen. Eine Viertelstunde hatten die vier dann mit Michael Jackson in seiner Suite im Berliner Hotel Adlon, schätzt Heiko Wolf: "Wie lange genau, weiß ich nicht. Die Zeit ging so schnell vorbei." In dieser Viertelstunde sprach der Weltstar ohne die berühmte Gesichtsmaske und ohne Pflaster auf der operierten Nase völlig normal mit der Familie.

Wie die Wolfs zu diesem Treffen gekommen sind, wissen sie bis heute nicht genau. Auf der MDR-Benefizgala in Dresden trat die Familie auf, der Moderator Peter Escher überraschte sie mit der Einladung nach Berlin. Das Management von Michael Jackson erzählte der Familie später, dass der Star lediglich ein Bild der überschwemmten Region gesehen habe. Daraufhin wollte er eine Familie aus dem Hochwassergebiet zu sich einladen. In dem kleine, weißen Haus der Familie Wolf stand die Triebisch 1,40 Meter hoch. Wie hart die Tage im August wirklich gewesen sind, haben die vier Michael Jackson erzählt. "Wir haben ihm das große SZ-Flutbuch geschenkt. Ich glaube, er hat erst da richtig realisiert, wie schlimm es war", sagt Susann.

Das Abenteuer am Mittwoch begann gegen 11.30 Uhr, als der MDR-Wagen die Wolfs von ihrem Haus abholte und nach Berlin brachte. In der Hauptstadt mussten die vier noch gut zwei Stunden totschlagen, weil Michael Jackson zunächst den Berliner Zoo besucht hat. Im Adlon-Hotel ging es dann sogar über den roten Teppich, Journalisten folgten der Familie auf Schritt und Tritt. 17 Uhr brachte ein Manager Heiko, Susann, Saskia und Sabrina dann in Jacksons Suite. Erster Eindruck der Familie: Der ist ja völlig normal. "Er sieht stinknormal aus. Er hat uns die Hand gegeben. Niemand hat sich hinterher desinfiziert", erzählt Susann. Auch durchsucht habe man die Wolfs vor dem Besuch nicht, fügt Heiko hinzu. Jackson selbst sei etwas kleiner als er. "Sein ganzes Auftreten ist etwas ganz Spezielles. Aber er war nicht so unnatürlich wie ich dachte."

Mit leiser Stimme habe Jackson nach den Namen der Kinder gefragt. Überhaupt sei er sehr leise und schüchtern gewesen. Dann nahm er beide Mädchen mit auf den Balkon, gemeinsam jubelten sie der Menschenmenge vor dem Hotel zu. "Wo wir am Fenster gewunken haben, kamen der Mama die Tränen raus", sagt Sabrina. "Das war so schön", bestätigt Schwester Saskia. Susann Wolf findet zwei Tage nach der Begegnung noch immer keine Worte. "Man kann es nicht beschreiben." Sie ist sich sicher, dass die Familie keinem Double aufsaß.

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"Jacko" schimpfte mit seinen Kindern

Während des gesamten Treffens waren auch die drei Kinder von Michael Jackson in der Suite. Prince Michael (5), Tochter Paris (4) und Prince Michael II (9 Monate) tobten wie andere Kinder auch. Saskia und Sabrina saßen schüchtern auf der Couch. Miteinander gespielt haben sie nicht. "Ich hab mich nicht getraut", sagt Saskia. Michael Jackson sei mit seinen Kindern umgegangen wie jeder Vater, erzählt Heiko Wolf. Er habe sogar geschimpft. "Der Große hat sein Jackett vom Stuhl geworfen. Da hat Michael Jackson gesagt, er soll es wieder aufheben."

Obwohl sich Heiko und Susann nicht als Fans von "Jacko" bezeichnen, waren sie doch neugierig, wie der Star in Natura aussehen würde. Die Zeitungsbilder vom Prozess gegen einen Münchner Konzertveranstalter seien "Horrorbilder" gewesen. "Wenn man ihn dann als normalen Menschen vor sich hat, ist das eine Umkehr von 180 Grad", sagt Heiko. Die Nase habe bei Tageslicht betrachtet normal ausgesehen, vom möglichen Abfallen keine Spur.

Die Viertelstunde mit Michael Jackson verging für die Familie wie im Flug. Bevor es zurück nach Hause ging, trafen die Wolfs noch die US-Schauspieler Pierce Brosnan und Halle Berry. Sie waren zur Bambi-Verleihung gestern Abend ebenfalls in Berlin. Den eigentlichen Höhepunkt haben die vier Meißner aber noch vor sich. Michael Jackson bekräftigte persönlich seine Einladung in die USA - entweder auf seine Neverland-Farm oder nach Las Vegas. Wenn die Wolfs wirklich die Wahl haben, würde Mutter Susann lieber auf die Neverland-Farm als in die Spielermetropole. "Das ist sein Reich, da kommt keiner ran." Außerdem hofft sie nach dem Medientrubel auf ein paar ruhige Tage. Heiko, der als Beleuchter im Theater das Rampenlicht kennt, will sich überraschen lassen. Auf jeden Fall wollen die Wolfs das zweite SZ-Flutbuch mit in die USA nehmen. "Da steht mehr über Meißen drin." Sabrina hofft auch Tipps vom "King of Pop". Die Sechsjährige will unbedingt auch Sängerin werden. "Das ist mein Lieblingstraum." Vater Heiko lacht: "Dann kann Dir Michael Jackson ja was beibringen."

Bis es soweit ist, bleibt im Haus der Familie noch viel zu tun. Die Wände sind noch fleckig, die Küche nur provisorisch eingerichtet. Die Gemeinde Bestensee in Brandenburg schickt Helfer und Baumaterial. Das große Ziel der Wolfs ist es, Weihnachten im eigenen Wohnzimmer feiern zu können. "Das ist durch die Hilfe realisierbar" sagt Susann.

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Am Abend fand die "Tribute to Bambi" Veranstaltung statt. Für die Benefizparty zugunsten obdachlosen Kindern hatte Michael einen signierten Hut und seine weisse Strass-Jacke zur Verfügung gestellt. Die Jacke war ebenfalls im Innenfutter signiert.
Die Jacke trug er bereits an seinem Bühnenjubiläum (September 2001) und an den American Music Awards 2002. Am Vorabend trug er sie zudem noch während seiner Shopping-Tour.

Über 3 Stunden lang harrten Fans in aller Kälte vor dem Club aus und warteten auf Michael – der kam tatsächlich und zeigte sich erneut kontaktfreudig und aufgestellt gegenüber seinen Fans und auch den Medien.

800 geladene Gäste waren an der Charity-Veranstaltung anwesend. Als der King of Pop die Bühne betrat begrüsste er Frauke Ludowig von RTL mit Küsschen und begab sich dann etwas verlegen ans Rednerpult um mit einer kleinen Rede zu beginnen. Zur Überraschung von allen kramte er plötzlich eine Lesebrille hervor! Zuerst erkundigte er sich wie es den Leuten gehe, dann kam er zum wesentlicheren Teil seiner kurzen Rede wo er u.a. meinte: "Mir ist bewusst, dass es auch in Deutschland Straßenkinder gibt. Der Erlös dieser Auktion soll den Kindern zukommen, die es am meisten brauchen". Weiter meinte er auch: "Ich möchte zumindest ein wenig von der Liebe zurückgeben, welche mir Deutschland und die Welt geschenkt hat – für unsere Kinder." Anschließend pries er seine Jacke noch persönlich zur Versteigerung an und meinte dabei: "Diese Jacke habe ich gestern Abend getragen, als ich in Berlin CDs einkaufen war." - "Helfen Sie mir, den Kindern, die auf der Straße leben, zu helfen".

Der Schlager-Komponist Ralph Siegel ersteigerte die weisse Strass-Jacke schlussendich kurz vor Mitternacht für stolze 16000 Euro!! "Die schicke ich zum nächsten Grand Prix d'Eurovision", kündigte Siegel an. An diesem Abend durfte jedoch noch seine Lebensgefährtin Kriemhild Maria Jahn das Prachtstück tragen.
Der Erlös der Auktionen kam dem Verein "Off-Road-Kids" zugute, der sich um obdachlose Kinder und Jugendliche kümmert.

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Unzählige Fans regten sich furchtbar darüber auf, dass Michael Frauke Ludowig mit Küsschen begrüsste – wusste er denn nicht, dass SIE seit Jahren die absurdesten Gerüchte über ihn verbreitet, fragten sich viele!? Noch am Vortag spürte sie die Wut der Fans am eigenen Leibe, als die Klatsch-Moderatorin sich in einer Limousine vor dem Adlon-Hotel aufhielt wurde sie laut von Fans beschimpft und bekam Sprechchöre wie "Fuck the Press, Michael is the best!" zu hören. Zugeben muss man jedoch, RTL hatte über Michaels Berlin Aufenthalt zum grössten Teil sehr positiv berichtet. Frauke Ludowig selbst zeigte sich bei Interviews höchst begeistert von Michael Jackson und lobte ihn in den höchsten Tönen, von Freak sei keine Spur. Sie nannte ihn gar einen charmanten Mann. Wir möchten sehen, wie lange diese Begeisterungswelle hinhält...

Im Interview mit Bunte erinnert sich Michael an die "Tribute to Bambi" Veranstaltung: "Das war peinlich. Ich hatte zum ersten Mal in der Öffentlichkeit meine neue Lesebrille auf."


Michael Jackson Rocks Berlin Party

Ebenfalls an diesem Abend fand auch eine Michael Jackson Fan Party statt. Die Party wurde von TS Medien organisiert und von MJackson.NET betreut. Etwa 300 Fans hatten eine Menge Spaß und tanzten ausgelassen zu Michaels Musik und mussten somit nicht bei den winterlichen Temperaturen vor dem Hotel stehen und frieren.
Entgegen vorherigen Ankündigungen, kam Michael Jackson nicht zu der Party. Es hiess es aus Sicherheits- und Zeitgründen. MJackson.NET gegenüber wurde am Mittwoch erneut bestätigt, dass Michael zu der "Michael Jackson Rocks Berlin" Party kommen wird, sofern noch offene Security-Fragen geklärt werden können. Allerdings, so berichteten Fans, welche mit Michael`s Bodyguard "Mike" gesprochen hatten (der nahm sich immer wieder Zeit um mit den Fans zu reden.), habe Michael Jackson und er nie von der Party gewusst...



Donnerstag, 21. November 2002

Am Donnerstag herschte etwas mehr Ruhe um den King of Pop. Der geplante Besuch des Schloss Sanssouci liess er aus. Trotzdem kamen die Fans nie zu kurz, wieder grüsste er mehrere Male vom Balkon aus.

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An diesem Nachmittag empfing Michael Bunte-Reporterin in seiner Hotel-Suite um sich mit ihr etwas zu unterhalten. Es resultiert in der Bunte Ausgabe Nr. 49 eine Schlagzeile "Hundert Stunden mit dem Superstar" und im Heftinnern ein Bericht über Berlin sowie ein kleines Exklusiv-Interview. Auf die Frage, wie er den kleinen Kindern erkläre, warum er nie ohne Begleitschutz das Haus verlassen könne, sagt Michael: "Für sie ist das ganz normal." Paris macht mich inzwischen nach. Wenn ich den Fans zurufe I love you, ruft sie auch, i love you too from the bottom of my heart." Wie man am Hotelfenster beobachten konnte, hatte Paris auch einen mega Spass, Handküssse auszuteilen... Michael möchte seine Kinder aber nicht allzu sehr verwöhnen, sie dürfen "nur zwei Geschenke" aus Berlin mit nach Neverland nehmen. Sie haben sich diesmal für Bücker entschieden. Weiter erzählt er: "Playstation oder Computer kommen mir nicht ins Haus. Und sie dürfen nur fernsehen, wenn ich dabei bin."
In dem Interview mit Bunte erzählte er auch von seinem grössten Traum... "Unglaublich, egal, wo ich bin, ich werde immer verfolgt." Er brauche die Erfahrung "Dass ich wie ein ganz normaler Mensch in einen Laden spazieren und einkaufen kann. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal in einem Supermarkt war." Auf die Frage, ob er gern für einen Tag ein anderer, unbekannter Mensch wäre, nickt er: "Das wäre mein allergrösster Trau. Einmal langsam eine Strasse hinuntergehen..."


Am Abend fanden die Bambi Awards statt.
Das ARD übertrug die Verleihung live ab 20.15 Uhr.

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Michael Jackson kam ganz zum Schluss der Award-Verleihung... Nachdem die beiden Moderatoren auf Michael`s humanitären und komerziellen Erfolge hinwiesen erwähnten sie auch, dass Invincible mit 12 Millionen verkauften Exemplaren ja wohl kaum als Flop bezeichnet werden könne. Dann kündigten sie an, dass hier nun exklusiv Michael`s neues Projekt vorgestellt würde. Übrigens ohne Kommentar (auch später von Michael nicht!), dass das Lied schon lange hätte erscheinen müssen, Sony das jedoch verhindert. Zu sehen waren dann Bilder des Making of`s von What More Can I Give (angeblich solll so auch der schlussendliche Clip zum Song sein).
Danach kam Boris Becker um den King of Pop persönlich anzukündigen. Er war extra aus Frankfurt angeflogen, wo er noch vor 3 Stunden auf einem Jubiläumsturnier Tennis spielte. Da ihm anscheinend die Preis-Überreichung an Michael eine grosse Ehre war, nahm er diesen Terminstress auf sich. Mit einer ergreifenden Rede kündigte er MJ an und es liefen nochmals einige Bilder aus Michael`s Karriere auf dem Bildschirm. Dann war der Höhepunkt der Bambi Awards gekommen: Michael Jackson betritt die Bühne von hinten, während "Thriller" zu hören ist. Mitgerissen vom aussergewöhnlichen Augenblick gibt es Standing Ovations und der ganze Saal beginnt im Takt zu klatschen...
Michael erhält seinen Bambi Award in die Hände gedrückt von Boris Becker. Ganz spontan macht er einige Tanzbewegungen zum nicht mehr aufhörenden Applaus.
Michael bedankt sich mehrmals bei Boris und fragt wie es ihm gehe, dann drückt er ihm den Bambi wieder in die Hand.

"Vielen Dank, oh boy, mal sehen..." nervös kramt Michael erneut seine Lesebrille hervor und meint dabei etwas verlegen: "Entschuldigt. Ich muss die benutzen...äh, für einige Worte" sichtlich nervös versucht er die Brille aufzusetzen, was auch beim zweiten Versuch gelingt. Immer noch aufgeregt meint er "Okay, nun kann`s losgehen."
"Lieber Dr. Burda, lieber Dr. Turnhofer, Damen und Herren, für mich gibt es viele gute Gründe, Deutschland zu besuchen. Zurück nach Berlin zu kommen, das so voller Energie ist. Das ist es was ganz Besonderes für mich." Und zur Überraschung aller sagt er auf deutsch: " Berlin, Ich liebe Dich." Der Saal spendet erneut Applaus...
Michael fährt weiter... "Der 11. September hat unsere Welt verändert, und vor langer Zeit ist die Berliner Mauer niedergerissen worden. Aber vor kurzem wurden neue Mauern errichtet. 1989 sagten die Menschen in Deutschland: Wir sind ein Volk. Wir sind Deutsche, wir sind Armenier, Franzosen, Italiener, Russen, Amerikaner, Asiaten, Afrikaner und wir gehören vielen anderen Nationalitäten an.
Wir sind Christen, Juden, Moslems, Hindus. Wir sind schwarz, wir sind weiß. Wir sind eine Gemeinschaft von so vielen Unterschieden, so komplex, und doch so einfach: Wir brauchen keine Kriege!"
Wieder erhält er Applaus für seine vielsagenden Worte.
Mit bewegenden Sätzen wandte sich Michael dann auch an die Kinder in Deutschland: "Und zu den Kindern von Deutschland möchte ich dies sagen: Wir brauchen euch, die Welt braucht euch. Bitte strengt euch an. Verfolgt eure Träume, haltet fest an euren Idealen. Ihr könnt alles werden, was ihr werden wollt. Werdet Astronaut, werdet Wissenschaftler, ein großer Arzt, und natürlich, werdet Künstler" verschmitzt lächelnd fügt er hinzu: "vielleicht kriegt ihr dann auch einen Bambi wie ich jetzt!" Erneuter Applaus, Michael beendet seine Rede mit folgenden Worten: "Ich möchte euch wissen lassen, ich liebe Deutschland. Ihr seid etwas ganz Besonderes in meinem Herzen, das ist wirklich so. Seid immer dankbar für das Geschenk des Lebens! Seid glücklich und habt Spaß! Ich liebe euch. Danke vielmals!"

Zum zweiten Mal gab es stehenden Applaus für Michael Jackson, der mit seiner kurzen aber sehr tiefgründigen und einschlägigen Rede die Herzen angesprochen hatte. 
Ganz gerührt von dem Applaus blieb Michael weiter auf der Bühne und zum Finale ertönte "We are the World". Die geladenen Gäste wurden auf die Bühne gebeten zu gemeinsamen Fotos.

deutsche Übersetzung von MJ`s Rede: Daggimarie / Together for a better World

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Freitag, 22. November 2002


Stolz zeigte Michael an diesem Tag den Fans seinen Bambi Award vom Hotel aus.

Gegen den Abend besuchte Michael Jackson die Gemäldegalerie im Kulturforum am Potsdamer Platz in Berlin. Für dreiviertelstunden sah er sich in der Galerie um, wo unter anderem Werke von Dürer, Rubens, Rembrandt und Bruegel ausgestellt sind. Wieder nahm er aber auch für die Fans Zeit - eine Viertelstunde lang schrieb Michael geduldig Autogramme!

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Nachdem er genug von der Galerie hatte besuchte er zum zweiten Mal den Berliner Zoo. Diesmal jedoch in aller Ruhe, der Zoo war abgesperrt.



Samstag, 23. November 2002


Um 5.00 Uhr am Morgen am Morgen verliess Michael Berlin und begab sich zurück in die USA.





Eine Woche Berlin im Michael Fieber war vorbei. Zurückgelassen hat Michael glückliche Fans, nachdenkliche Worte und die Gewissheit, dass Michael auch in Zukunft noch für neue und überraschende Projekte sorgen wird... Deutschland hat einen sehr offenen und zugänglichen Michael erlebt, wie es nicht immer der Fall ist. Deutlich gutgelaunt nahm sich Michael täglich Zeit für die unglaublichen und lautstarken Fans. Er schrieb Autogramme, grüsste ständig vom Hotel aus und war auch gegenüber Medien nicht unbedingt extrem zurückhaltend.
Für etwas Verwirrung sorgten einige Michael-Doubles, die gleichzeitig mit Michael Jackson im Adlon-Hotel logierten... wie der Angel Fanclub jedoch bestätigte, waren dich nicht im Auftrag von Michael dort. Jeder vernünftige Mensch lächelt über "sich doublen lassen"-Gerüchte, da logisch nicht einmal das weltbeste Double genau wie Michael ausgucken kann. Zumindest würden sich Fans ganz bestimmt nicht täuschen lassen...
Auch für Diskussionen unter Fans sorgte Michael`s eine Hand. Bei den Gerichtsverhandlungen war sie noch ziemlich angeschwollen. Der Hintergrund dazu: Wie Michael vor dem Gericht in Santa Maria einem Journalisten gegenüber erklärte, sei er "von einer Spinne gebissen worden".

Verhältnismässig erhielt Michael von Ausnahmen abgesehen sehr positive Reaktionen der Medien auf seinen Besuch und bestimmt hat Michael lediglich mit seinem genialen Besuch und seiner einzigartigen Ausstrahlung wieder einige neue Fans dazugewonnen.

Mehrere Male während seinem Berlin-Aufenthalt wurden wie so oft, glückliche Fans von Bodyguards in Michael`s Suite geholt, wo sie ihr Idol treffen konnten. Für viele Fans hat sich ihr grösster Traum verwirklicht: einmal unter vier Augen mit dem King of Pop!





Zum Abschluss zwei interessante Zeitungsartikel:


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Lies hier ein Interview mit Michael`s Fahrer: zum Artikel

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Ein offener Brief an Michael Jackson über seine Bambi-Rede: zum Artikel

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Michael Jackson in Berlin: Jetzt spricht sein Fahrer
"Jacko ist doch völlig normal"


"Michael Jackson? Der ist entspannt. Ein sehr interessierter Mensch. Er ist ein aufmerksamer Zuhörer, er fragt nach." Henning (25) muss es wissen. Er hat einen Job, von dem viele träumen: Als VIP-Fahrer für den Limousinenservice KKS ist er den Stars ganz nah, auch Madonna hat er schon herumkutschiert. Jetzt fährt er Michael Jackson (44) durch Berlin. Der Mega-Star bevorzugt schwarze Mercedes-Wagen der S- oder V- Klasse mit schwarzen Ledersitzen. In der Mini-Bar: Wasser und Cola.

"Jacko nutzt die Fahrtzeit, um viel zu sehen"
Seit Dienstag residiert der "King of Pop" mit seinen Kindern Prince Michael Joseph (5), Paris Michael Katherine (4) und Baby Prince Michael II in der Präsidenten-Suite des Edelhotels Adlon. Am Donnerstag wird er in der Hauptstadt den Millenniums-BAMBI entgegen nehmen. Am Mittwoch blieb Zeit für Ausflüge und Shopping - Fahrer Henning war dabei. Beim Fahren spielte Henning Fremdenführer: "Jacko nutzt die Fahrtzeit, um viel zu sehen", verrät er. "Ihm fiel auf, dass viel gebaut wird in Berlin. Ich habe ihm auch die Geschichte des Potsdamer Platzes erzählt, kurz noch etwas zur Mauer. In der Tiefgarage vom Adlon wunderte er sich über die Fahrradständer, die dort stehen."

"Ohne seine Kinder ist er ganz entspannt"
Mit seinen Kindern ging der "King of Pop" auch noch in den Berliner Zoo. "Er erklärt ihnen alles sehr geduldig", sagt der Fahrer über Jacko. "Wenn er mit den Kindern unterwegs ist, meidet er den Presserummel. Er versucht sie mit Tüchern vor den Kameras zu schützen." Doch ohne seine Kinder ist Michael Jackson anders: "Dann geht er direkt auf die Fans zu. Er umarmt sie sogar, schreibt Autogramme. Er lässt sich viel in der Öffentlichkeit sehen. Wahrscheinlich halten ihn deshalb viele für sein eigenes Double."

"Alles an ihm sieht natürlich aus"
Für den VIP-Fahrer ist Michael Jackson ein ganz normaler Typ - auch vom Aussehen. "Alles an ihm sieht natürlich und normal aus", sagt er. "Klar, Michael Jackson ist eine Legende. Auch für mich." Für andere ist er ein Idol: "Viele Fans laufen hinter dem Wagen her, bis sie außer Puste sind. Oft sagt Jacko 'stehen bleiben', lässt die Fenster runter und schüttelt Hände, schreibt Autogramme. Dabei fallen natürlich massenhaft Fan-Geschenke ins Auto!"

Glitzer-Sakko für einen guten Zweck
Doch auch Jacko ist freigiebig: Bei der Benefiz-Gala TRIBUTE TO BAMBI spendete er am Mittwochabend seine Lieblingsstücke für wohltätige Zwecke: seinen Kult-Hut und eine Strass-Jacke.


Quelle: T-Online.de

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"Michael, du hast die Menschen verzaubert"

Burda-Manager Jürgen Todenhöfer schreibt an seinen Freund, den Mega-Star

Thank you Michael! Ich wusste, dass du tolle Songs schreiben kannst, aber nicht, dass du so cool reden kannst.
Dein Appel an die Kids: "Lebt eure Träume, eure Ideale, die Welt braucht euch!" und deine Liebeserklärung an Deutschland waren eine Mischung aus John F. Kennedy und Martin Luther King.
Du hast in wenigen Minuten den ganzen Saal und Millionen Menschen am Fernseher verzaubert. Viele haben geweint, weil du mit dem Herzen gesprochen hast. Wir haben vor anderthalb Jahren auf unserer Skihütte in Sülden einige Tage zusammen verbracht. Wir haben uns nächtelang Kissenschlachten geliefert. Ich musste auf meiner Gitarre deutsche Songs singen, weil du zu faul warst, selber zu singen. Weißt du noch, wie häufig ich dir "Lilly Marleen" vorsingen musste?
Damals hast du mir erzählt, dass du Berlin liebst, diese Stadt, die genauso oft verwundet wurdest wie du.
Heute fliegst du in die USA zurück. Good-bye Michael, du hast uns einen großen Abend geschenkt.

Dein Jürgen Todenhöfer

Jürgen Todenhöfer ist Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Hubert Burda Medien AG.

Quelle: Bild Zeitung

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Michael Anfang 2001 in Sulden
(priv. Erholungstage nach Oxford)