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  • Review Triumph

    albumtriumphThe Jacksons – Triumph

    Kurz bevor das mit Quincy Jones entstandene solo Album Off The Wall in den Läden stand, ging Michael Jackson wieder mit seinen Brüdern ins Studio um Triumph aufzunehmen.
    Mit Can You Feel It wird die im Jahr 1980 erschienene LP sogleich mit dem stärksten Stück eröffnet. Vielleicht ist genau dies der Song, der Michael dazu anspornte ein Jahr später einen noch genialeren zu schreiben: Billie Jean. Doch obwohl der treibende Beat von Can You Feel It dem Zuhörer nicht mehr aus dem Kopf gehen will, bleibt die Spannung bis zur letzten Minute des Albums erhalten. Die unterschiedlichen Songs strotzen vor Energie, Lebensfreude und Gefühlen. Triumph ist die logische Steigerung einer Band, deren Ehrgeiz und Kreativität auf ein maximales Niveau gestiegen ist. Das mittelschnelle Heartbreak Hotel ist möglicherweise Michael’s bis dahin beste Eigenkomposition. Doch auch Jackie und Randy Jackson entpuppten sich als Songschreiber, die es verstehen, intensive Emotionen musikalisch umzusetzen. Ihr von Michael gesungenes Stück Time Waits For No One überzeugt. Im mitreissenden und spannend aufgebauten Walk Right Now laufen die Jacksons zu Höchstform auf: „I don`t care, what you`re sayin` – Walk right now, i ain`t playin` – Love elsewhere, for you i`m prayin` – Don`t look back, you ain`t stayin`.“
    Leider blieb Triumph das letzte hervorragende Album der Jacksons. Das 1984 erschienene Victory konnte die Erwartungen nur noch bedingt erfüllen.

     

    Review: Ueli Meier