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Das britische "OK Magazine" druckte im April 1997 einen Exklusivbericht über Michaels neugeborenen Sohn "Prince Michael Jackson Jr." und die Familie Jackson ab.
Angeblich soll die Zeitschrift für die Rechte der ersten Fotos von Debbie, Michael und seinem ersten Sohn, mehr als 2,4 Mio. Franken gezahlt haben. Die Chefredaktorin wollte diese Summe allerdings nicht bestätigen. Michael selbst soll das meiste Geld in seine Stiftung für notdürftige Kinder überwiesen haben.
Der Artikel beinhaltete neben den exklusiven Fotos auch zwei interessante Interviews, welche am 4. und 11. April 1997 stattfanden.



OK Magazine Interview:

Übersetzung von Vanita Balfer - forevermichael@gmx.de


"Der
King Of Pop und Sein Kleiner Prinz"
[Anspielung sowohl auf Prince Michael Jr. als auch auf "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry]
[Anspielung sowohl auf Prince Michael Jr. als auch auf "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry]



Interviewer: Michael, wie fühlt man sich als Vater?
Michael: Es war eine unglaublich frohe Erfahrung. Ich bin 24 Stunden am Tag glücklich.

Interviewer: Kannt Du uns von der Geburt Deines Sohnes im Detail erzählen?
Michael: Es ist schwer, das Schritt für Schritt durchzugehen, aber in meinem Kopf zeigen die Schnappschüsse von der Geburt unsere Aufregung und Nervosität. Debbie war während der ganzen Geburt so stark. Es gab Freudenschreie, als das Baby geboren war. Ich konnte das Wunder nicht glauben, das ich miterlebt hatte. Es war unglaublich!

Interviewer: Michael, beschreib die Beziehung zwischen Dir und Debbie?
Michael: Debbie und ich lieben einander aus all den Gründen, die man niemals auf der Bühne oder auf Bildern sehen wird. Ich habe Gefühle für die schöne, anspruchslose, schenkende Person, die sie ist, und sie hat sich in mich verliebt, weil ich einfach ich bin.

Interviewer: Debbie, wie sehen Deine aktuellen Gefühle für Michael aus?
Debbie: Ich liebe ihn sogar noch mehr als bevor unser Sohn geboren war. Die Vaterschaft hat eine sehr beschützende Art in ihm zum Vorschein gebracht. Er ist so liebevoll und stark.

Interviewer: Wie ist der Name des Jungen? Warum wurde er so genannt – und wem von Euch sieht er am ähnlichsten?
Michael: Sein Name ist Prince Michael Junior. Mein Großvater und Urgroßvater hießen beide Prince, sdaher haben wir diese Tradition fortgeführt, und jetzt haben wir einen dritten Prince in der Familie.
Debbie: Er ist so schön! Ich glaube, er hat meine Augen.

Interviewer: Michael, unter all den glitzernden Leistungen in Deinem Leben, an welcher Stelle kommt die Vaterschaft?
Michael: Worte können das nicht beschreiben. Es gibt kein Wunder im Leben, das damit vergleichbar ist, den eigenen Sohn zur Welt kommen zu sehen.

Interviewer: Hat das Baby schon gelächelt oder in irgendeiner Weise auf Euch beide reagiert?
Michael: Er lächelt die ganze Zeit, und seine Augen blinzeln, wenn ich für ihn singe. Er kennt meine Stimme definitiv. Debbie kitzelt sein Kinn, und er kichert.

Interviewer: Debbie, wechselt Michael dem Baby die Windeln, steht er mitten in der Nacht auf, um ihn zu füttern und seinen Teil der arbeit zu tun?
Debbie: Ja, Michael macht alles. Er liebt es, in jeden Aspekt der Versorgung involviert zu sein. Er ist so ein wundervoller Vater, füttert ihn, hält ihn, und – natürlich – singt für ihn.

Interviewer: Debbie, Du hast den berühmtesten Mann der Welt geheiratet und ein Baby von ihm bekommen. Welchen Effekt hatte das auf Dich?
Debbie: Ich habe den Mann geheratet, den ich immer lieben werde, und ein Baby von ihm bekommen, und ich bin überglücklich. Ich werde nur traurig, wenn ich Zitate sehe, die mir zugeschrieben werde, obwohl ich das nie gesagt habe, oder wenn ich Late-night-Comedians höre, die billige Witze über meinen Ehemann machen, die nicht wahr sind. Glaubt 99% des Mülls, den Ihr lest oder hört, nicht. Ich weiß, dass wir immer mehr von der Öffentlichkeit geprüft werden, und ich freue mich nicht darauf, aber ich weiß, dass das immer ein Teil von der Ehe mit Michael sein wird.

Interviewer: Michael, Du gibst so selten Interviews. Was möchtest Du Deinen Fans diesmal sagen?
Michael: Danke an alle meine Fans, dass Ihr versteht, wie wichtig es für mich ist, meine Familie vor dem Auge der Öffentlichkeit zu schützen. Ich habe mein ganzes Leben in einem "Goldfischglas" gelebt, und ich möchte, dass mein Sohn ein normales Leben führen kann. Ihr habt mir meine ganze Karriere hindurch beigestanden, und jetzt teilt Ihr meine größte Freude. Ich liebe Euch.


"OK - Teil 2"


Interviewer: Michael, was erhoffst Du Dir für Prince Michael Juniors Zukunft?
Michael: Ich möchte, dass er umgeben von Liebe und seiner Familie aufwächst, dass er die beste Erziehung erhält, mit der ich ihn versorgen kann, dass er seine Talente entdeckt und ausbaut, und dass er seine Kräfte dafür nutzt, das Leben besser zu machen für die, die weniger Glück haben als er.

Interviewer: Hältst Du Debbie davon ab, das Kind zu sehen?
Michael: Nein, das ist völlig falsch. Wir waren seit der Geburt unseres Sohnes als Familie zusammen, und wir haben jeden Moment als Familie geliebt.

Interviewer: Michael, wie hat Deine Familie auf die Geburt reagiert?
Michael: Sie sind alle ganz aufgeregt. Ich bekomme schon eine Menge Tipps und Ratschläge für Schulen und so.

Interviewer: Was für eine Art Vater willst Du versuchen zu sein?
Michael: Der beste! Mein Vater war während der Ruhmeszeit der Jackson Five und während des Auf-und-abs danach immer für uns da. Auch ich werde immer für meinen Sohn da sein. Das ist für mich das Wichtigste auf der Welt.

Interviewer: Debbie, was fühlt Deine Familie für Michael?
Debbie: Sie sind verrückt nach ihm. Sie waren entzückt zu entdecken, wie warm, offenherzig er ist.

Interviewer: Und wie würdest Du Michaels Stärken als Vater beschreiben?
Debbie: Er ist sehr geduldig und beschützend. Er ist niemals in Eile, wenn er etwas mit dem Baby macht. Ich war sehr stoz darauf, wie hart er bezüglich unserer Privatsphäre war. Er ist unglaublich stark.

Interviewer: Michael, stehst Du Deiner Familie immer noch nahe? Wie oft siehst Du Deine Eltern, Brüder und Schwestern? Haben sie Dein Baby schon gesehen?
Michael: Wir sprechen und sehen einander die ganze Zeit. Vor kurzem hatten wir ein großes "Zusammenkommen", bei dem sich all die Kusinen und Kusins zum erstenmal getroffen haben.

Interviewer: Wir glauben, Elizabeth Taylor könnte die Großmutter des Kindes sein. Was verbindet Dich mit Elizabeth? Viele würden es eine ungleiche Freundschaft nennen. Was habt Ihr gemeinsam?
Michael: Elizabeth kannte viel von dem, was ich durchgemacht habe durch das Aufwachsen im Scheinwerferlicht. Manchmal kann ich wenige Worte sagen oder seufzen, und sie weiß, was ich fühle. Es war so wundervoll, jemanden zu finden, der mich so gut versteht. Ich bete für sie, und ich möchte, dass sie die Freude über die Geburt meines Sohnes noch viele Jahre mit mir teilt.

Interviewer: Was für Geschenke habt Ihr Prince Michael Junior bekommen?
Michael: Wir haben einige fantastische Geschenke bekommen. Wundervolle Schätze, Plüschtiere, Spielzeug und Babykleidung aus der ganzen Welt. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um all meinen wundervollen Fans zu danken (predige es, Michael!), dass sie uns geholfen haben, unseren Sohn in der Welt willkommen zu heißen.

Interviewer: Michael, was sind Debbies Stärken als Mutter?
Michael: Debbie ist eine sehr starke und fürsorgliche Frau. Sie ist eine wundervolle Mutter!

Interviewer: Können wir ein Lied über Deinen Sohn auf Deinem neuen Album erwarten?
Michael: Die Geburt meines Sohnes war für mich künstlerisch sehr inspirierend, und es wird in der Zukunft definitiv ein Lied geben.

Interviewer: Und auch eins über Debbie?
Michael: Jedes Lied über meinen Sohn muss auch über Debbie sein.