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  • Quincy Jones wirft MJ Diebstahl vor

    10. Februar 2018

    Die 84-jährige Produzenten Legende hat für Aufsehen gesorgt, da er Michael Jackson vorwirft, „Billie Jean“ von Donna Summers Song „State of Independence“ abgekupfert zu haben. Und er habe einen Co-Writer von „Don’t Stop Til You Get Enough“ nicht beachtet. Zumindest betreffend letzterem Vorwurf irrt sich Quincy Jones nicht.

    Quincy Jones spielt auf die Basslinie von Donna Summers „State of Independence“ an. Auf dem von Quincy Jones produzierten Song sang Michael im Background-Chor mit.

    Betreffend „Don’t Stop Til You Get Enough“ sagt Quincy, dass Greg Phillinganes die Bridge geschrieben habe und daher zu zehn Prozent als Komponist hätte berücksichtigt werden müssen. Tatsächlich sind auf den ersten Single-Pressungen von „Don’t Stop Til You Get Enough“ Michael Jackson und Greg Phillingane als Komponist angegeben. Wieso der Name von Greg Phillinganes später entfernt wurde, und man ihm nur noch als „Arrangeur“ aufführte, darüber hatten wir hier in den News berichtet: Der geheime Co-Writer von „D.S.T.Y.G.E.“

    Michael selbst erwähnte den Beitrag von Greg Phillinganes während einem Plagiats-Prozess im Jahr 1993: (Das Video startet bei 02:52:30)

    Hier ein Auszug von Quincy Jones Interview mit „Vulture“:

    You worked with Michael Jackson more than anyone he wasn’t related to. What’s something people don’t understand about him?
    I hate to get into this publicly, but Michael stole a lot of stuff. He stole a lot of songs. [Donna Summer’s] “State of Independence” and “Billie Jean.” The notes don’t lie, man. He was as Machiavellian as they come.

    How so?
    Greedy, man. Greedy. “Don’t Stop ’Til You Get Enough” — Greg Phillinganes wrote the c section. Michael should’ve given him 10 percent of the song. Wouldn’t do it.

    What about outside of music? What’s misunderstood about Michael?
    I used to kill him about the plastic surgery, man. He’d always justify it and say it was because of some disease he had. Bullshit.

    How much were his problems wrapped up with fame?
    You mean with the way he looked? He had a problem with his looks because his father told him he was ugly and abused him. What do you expect?


    Hier das komplette Interview von „Vulture“: 

    In Conversation: Quincy Jones
    The music legend on the secret Michael Jackson, his relationship with the Trumps, and the problem with modern pop.

    Ein langjähriger Anwalt Michael Jacksons empfindet die Aussagen als nicht fair. L Londell McMillan auf Twitter:

    „I do not think what Quincy Jones said or how he handled it was right. However, I will try to meet and speak with him directly and not publicly ‘blast’ or ‘diss’ him. We have to be better than that! Celebrities need therapy, too.“

    Fortsetzung: in unserem News-Beitrag „Die Familie ist verärgert über Quincy Jones“

    Quelle: Jackson.ch, complex.com, vulture.com

    10 Kommentare zu “Quincy Jones wirft MJ Diebstahl vor

    1. MJ fan

      Super Quincy
      Bei mir bist du nach diesen Aussagen untrn durch.
      Der Song hat einfach mal NICHTS mit Billie Jean zu tun.
      Da kann TMZ noch so oft beide Songs zusammen abspielen

    2. ueli Post-Autor

      sehe ich auch so – vielleicht hat State of Independence Michael inspiriert, aber da gäbe es noch x andere Songs, die uuungefähre Ähnlichkeiten aufweisen. Bei Who Is It oder Price of Fame könnte man auch sagen, dass sie Michael von Billie Jean abgekupfert habe:-)

    3. Birgit Richter

      auch ich sehe das so, ohh hilfe !! was soll das, wiso macht quincy das!! muss man das verstehen ??? ich bin gerade dabei das buch von sophia pade das 2 mal zu lesen,um zu begreifen, was nicht zu begreifen ist. branca , er ist der mann bis heute,…..kann alles bestimmen, wieso !!!!!! michael ist bald 9 jahre nicht mehr bei uns und ich glaub, selbst die jackson familie mag nicht mehr kämpfen, geschweige denn seine mom! die kiddis leben ihr leben und das ist gut so !,,,aber, keiner hinterfragt mehr den ganzen scheiss,wurde ja schon mehr oder weniger gemacht……ich find das sooo traurig, menno 🙁

    4. JoeJack

      Quincy Jones ist doch nur noch ein alter Tattergreis. Schon bei Mikes Tod hatte er sich damals (bei diesem merkwürdigen Flughafen Interview – youtube) wie ein Demenzkranker geäußert. Ohne Mike wäre Quincy Jones, schon seit den 70er, niemandem mehr ein Begriff. Jetzt diese Wichtigtuerei, auch in Verbindung mit den Beatles und U2. Ab ins zurück ins Heim!!!

    5. unknown land

      Die Basslinie hin oder her, die Songs hören sich auch für mich komplett unterschiedlich an. Ich meine wenn MJ bei einem von Quincy Jones produzierten Lied im Background Chor singt… Wer profitiert denn da von wem??

      Bei Quincy Jones hat jetzt entweder die Altersbosheit zugeschlagen oder er braucht Geld und das bekommt man nun mal nicht wenn man nett über Leute redet.

      Inspiration holt sich wohl jeder Künstler ab und an… und dass allen voran in den vielen Jahren …. doch wohl am meisten von Michael Jackson.

      Besonders beliebt (falls euch das schon einmal aufgefallen ist) sind derzeit Bruchteile seiner Stücke gemixt…. da wird schon mal der „opener von Beat it“ oder das Heulen von Thriller ausgeliehen. Nur um spontane Aufmerksamkeit zu garantieren.

      Aber auch aktuelle Künstler wie z.B. Justin Timberlake studieren MJ ganz genau… und kopieren mehr oder weder unauffällig ganz ungeniert. (Nur kann ich dem nicht böse sein, weil ich finde der macht das richtig gut. haha)

      Als ich das Video zu seinem neuen Song Filthy das erste Mal gesehen habe, fiel es mir sofort auf.

      1. Die Zuschauer Atmosphäre (auch die Akustik), geliehen vom Video:
      One more chance

      2. Die Technik zum Robotertanz, geliehen von Ghost „Skeleton Dance“, samt Making of Video
      MJ
      https://www.youtube.com/watch?v=-_WWZ3vrKWE
      JT
      https://www.youtube.com/watch?v=trCg0wwlqX0

      3. Natürlich die Dancemoves
      wie Moonwalk oder crotch grab (macht JT ja schon länger)

      4. Der Schluss, stark inspiriert von den MJ Licht Kostümen seiner „This is it“ Konzerte
      Nur das JT sie nicht selbst trägt (das wäre wohl zu sehr aufgefallen) sondern der Roboter leuchtet in dieser Art …

      Zum Schluss im Video verschwindet… Michael…. ääh JT
      ganz so als ob er nicht der „Urheber“ wäre…

      Hier einmal unter den 4. Punkten zum Ansehen:
      https://www.youtube.com/watch?v=gA-NDZb29I4

      Tja, fällt dann schon ziemlich auf aber trotzdem ein für mich würdiger Azubi…

      Manchmal denke ich fast die beiden unterhalten sich … „above“. Jedenfalls packt Justin Timberlake jetzt auch durchaus heikle Themen an, wie das Video zum Song Supplies eindeutig zeigt.

      und…
      es wurde prompt verrissen und das von allen großen deutschen Magazinen wie Stern, Spiegel, als auch in England. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

      Nur das einmal, ausgehend vom o.g. Thema, am Rande bemerkt.

      Alles L.I.E.B.E.

    6. tom

      „Manchmal denke ich fast die beiden unterhalten sich … „above“. “
      🙂

    7. Rita Martin

      Die Berichterstattung vom Schweizer Forum ist einfach ein Witz. Quincy `s Diebstahlstory unkommentiert weiterzugeben bzw. zu stärken.
      Taj Jackson hat in ganzen 4 Tweets alles gesagt was zum Thema zu sagen ist.
      Quincy ist hassdurchdrungen, das, hat sich nur verstärkt als ihm die Estate-Anwälte beim Prozess Michaels Demos vorspielten und dann die Endsongs auf dem Album. Ergebnis: Quincy`s Input gleich minimal.
      Quincy wird in kommenden Wochen weiter gegen Michael wüten wie bereits die letzten Jahren. Er ist von Neid zerfressen und wird so ins Grab geben. Wer ist gierig? Der alte Mann. Lasst den alten Mann reden, irgendwann kommt alles wie ein Bumerang zu ihm zurück.

    8. ueli Post-Autor

      Hallo Rita, betreffend deiner Bemerkung, unser Eintrag sei ein Witz: Wir trauen unseren Lesern (wie wir auch MJ Fans!) eine gewisse Intelligenz zu, die Dinge „richtig“ zu interpretieren. Wir versuchen so neutral wie möglich zu berichten und aber falsche Behauptungen und Berichte entweder zu ignorieren, oder wenn sie in den Medien weit verbreitet werden, diese richtig zu stellen. Das ist unser Ziel (wir arbeiten aber ehrenamtlich und haben beschränkt Zeit)

      In diesem Fall haben wir State of Independence zum anhören eingebettet. Ich finde es auch nicht ganz richtig, wie und was Quincy Jones teils verzapft. Seinen Prozess gegen das MJ Estate (nicht gegen Michael, sondern Sony und das Estate, die ihm Einnahmen vorenthalten haben) hatte ich persönlich für richtig gehalten. Michael hat sich zu Lebzeiten auch gegen die Ausbeutung von Musikern gewehrt. (2002 mit Reden in London und Harlem.)

      Aber was ist nun „Inspiration“ und was „geklaut“? Es gibt nur ganz wenige Noten, aber Millionen von verschiedenen Songs. Daher finde ich es noch interessant, was für Diskussionen er damit anregt. Greg Phillinganes sagte in einem (im Ganzen noch unveröffentlichten Interview) mit dem „Making Michael“ Autor, dass Quiny schon immmer der Meinung gewesen sei, Billie Jean sei abgekupfert. Das sei der Grund, wieso er den Song anfangs nicht auf Thriller haben wollte. (Es gab dieses Gerücht schon länger, Quincy hätte Billie Jean nicht auf Thriller packen wollen – jetzt kann ich es verstehen. Wenn ich auch nicht Quincys Meinung bin, der Song sei geklaut).

      Die Behauptung von Quincy, Michael hätte Greg Phillinganes mit zehn Prozent als Songschreiber beteiligen müssen, das ist immer wieder ein Thema im Musikbusiness. Oft ist es ach schwierig zu sagen: Im Beispiel von Don`t Stop: Hat Greg nun einfach Michaels Kompositionszüge in der Bridge neu arrangiert, aber selbst nichts wirklich neues komponiert? Daher ist es richtig, dass nur Michael erwähnt wird?

      Ich glaube nicht, dass Michael „Ghostwriter“ verwendet hat, wie so viele andere Stars das machen (!). Dafür haben seine Songs zu MJ-typische Strukturen je nach Zeit, in der sie entstanden sind. Aber ohne sein Genie scmälern zu wollen – sicherlich sind nicht alle Kredits komplett richtig und fair. „Centipede“ wurde beispielsweise auch von John Barnes mitkomponiert. Michael hat das in den Mexiko Depositions unter Eid erwähnt. Und Stranger In Moscow wurde von Brad Buxer mitkomponiert.

    9. Pingback: jackson.ch

    10. Electric Blue Eye

      Ich bin erstaunt über die aktuelle Diskussion des Songs „State Of Independence“ und völligem Stillschweigen über den Song “ I Cant Go For That – No Can Do“ von Hall & Oates. Michael hat sich ja bei den `USA for Africa – Aufnahmen` offiziell bei Hall & Oates entschuldigt da er deren Intro für Billie Jean genutzt habe. Und die Basslinie ist eben an „State Of Independence“ von Jon & Vangelis weniger Donna Summer angelehnt. Na und? 🙂 Ohne die Idee beide Songs zu mischen wäre Billie Jean nie entstanden. Quincy kann aber mit Hall & Oates Song kein Geld verdienen nicht wahr? 🙂

      Ich könnte euch ja mal beide Songteile zusammen mischen… 🙂

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