Reaktionen auf „Searching for MJ’s Zoo“

2. Mai 2022

„Ich wette, Channel 5 wird dies in eine ihrer Zusammenstellungen der schlechtesten Fernsehsendungen aufnehmen“, schreibt ein Twitter-User zur Doku über den Verbleib von Michael Jacksons Tieren. Derweil macht sich die ehemalige Putzfrau Adrian McManus die Empörungswelle zunutze… Und Matt Fides hat ein eigenes Interview mit zwei Neverland-Zeitzeugen geführt.

Am vergangenen Mittwoch wurde die reisserisch angekündigte Doku „Searching for Michael Jackson’s Zoo“ auf dem englischen Sender ITV ausgestrahlt. Deren Zuschauer honorieren die 75-minütige Produktion mehrheitlich nicht. „Auf ITV läuft derzeit – zur besten Sendezeit am Abend – eine Dokumentation, die Ross Kemp bei seiner Suche nach den Tieren begleitet, die der verstorbene Michael Jackson auf seiner Neverland-Ranch hielt. Ich scherze nicht“, schrieb einer auf Twitter. Jemand anderes: „Ich sehe mir diesen Ross Kemp auf der Suche nach Michael Jacksons Zootieren an und frage mich, warum? Warum schaue ich mir das an und warum wurde es gemacht?“

Eine weitere Reaktion: „Ich sehe mir gerade #rosskemp Michael Jacksons Tierprogramm an. Keine Ahnung, was er damit bezwecken will! Es zeigt nur, dass die Tiere misshandelt wurden, sobald sie nicht mehr in Michaels Händen waren, absolut bizarr.“

In der Doku waren Interviews zu sehen mit der Schimpansenforscherin Jane Goodall, Mark Biancaniello, der Trainer des Neverland-Zoos, Rob Swinson, der Parkmanager, der von Jackson als „Maker of Dreams“ bezeichnet wurde, und Tom und Freddie Hancock, die Besitzer von Banjoko Wildlife Preserve, einem unrechtmässigen Schutzgebiet in Arizona, dessen unsachgemäße Pflege 2010 zum Tod von zwei von Michaels Giraffen führte.

Bodyguard Matt Fiddes hat im Vorfeld der Ausstrahlung mit den Neverland-Zeitzeugen Rob Swinson und Larry Nimmer gesprochen:

Adrian McManus meldet sich – seit sie 1994 als Putzfrau von Neverland entlassen wurde – immer wieder mit Interviews in den Medien zu Wort. Gerne übertreibt sie oder scheint frei zu erfinden, denn ihre Geschichten hören sich wandelnd an. Adrian McManus war eine der „Neverland 5“, die 1994 eine Zivilklage gegen ihren ehemaligen Chef Michael Jackson einreichten und verloren. Im Missbrauchsprozess 2005 wurde zugegeben, dass einige dieser Angestellten ihre Storys für viel Geld an Medien verkauften und je nach Betrag „frisierten.“ Zuletzt ging Adrian McManus während der Leaving Neverland Empörungswelle vor die Medien. Und nun äussert sie sich in Interviews mit „The Sun“ über Michael Jacksons Tiere. Ihre Äusserung zu Bubbles, wonach ihn Michael in den frühen 1990er Jahren weggegeben hatte, da Schimpansen, wenn sie ausgewachsen sind, gefährlich und unberechenbar sein können, sind allerdings wahr. Michael Jackson hatte dies selbst in einem Interview bestätigt.

Quelle: jackson.ch, examierlive.co.uk, walesonline.co.uk, uk.news.yahoo.com/

Ein Kommentar zu “Reaktionen auf „Searching for MJ’s Zoo“

  1. Dani

    Zum Glück hat es nur die berüchtigte Gossip Press in UK interessiert. War einfach zu schlecht, um es in Szene setzen zu können, für die große Welle der Empörung. Zu wenig Skandal, es geht ja um Tiere, und nicht um die Lost Boys, die zu berichten haben, was jeden Hater in Euphorie versetzt. Klar, die Medien haben hart daran gearbeitet, um eine gewisse Story zu inszenieren, und wollten den Beweis natürlich unter die Leute bringen. Es ist schwer möglich ihm in dieser Sendung einen schlechten Ruf und Charakter zu verpassen, da die Tiere erst misshandelt wurden, als sie nicht mehr in der Hand von Michael Jackson waren.
    Solange die Tiere auf Neverland gewesen sind, ist es ihnen nicht schlecht ergangen.
    Nur die MJ Hater glauben an solche Mockumentarys. Man kennt es mittlerweile.

    Ich habe wirklich langsam genug davon, da die Fans beschimpft werden für’s Wahrheit sagen, was schon sehr wütend macht, da es schwer begreiflich ist, wie solche Leute glaubwürdig sein sollen. Es ist ein sehr übler Effekt. Die andere Seite der Geschichte ist einfach nicht vorstellbar für mache, es gibt eben keine Umkehr mehr. Zum Glück wachen viele langsam auf, und fragen sich, warum solche Mockumentarys gedreht werden. Der Sensation wegen.

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