1. Januar 2004

News-Archiv: Januar 2004

30. Januar 2004: Michaels nächstes Projekt

Wie es aussieht hat Michael Jackson einen Freund – und das ist nicht Leonard Muhammad, der Chef der Nation of Islam Louis Farrakhans Schwiegersohn. Jackos heimlicher Verehrer, so sagen seine Leute, ist ein Befehlshaber in einem arabischen Emirat 8.300 Meilen weit weg: Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum von Dubai, einem küstennahen Steuerhimmel am Persischen Golf.
Quellen aus Jacksons Umgebung zufolge versucht der Pariah of Pop [= Ausgestoßener des Pop], 400 bis 500 Millionen US-Dollar für ein neues Musik-Unternehmen zu sammeln, das traditionelle Plattenfirmen umgehen würde. Scheich Mohammed, dessen Clan schätzungsweise 10 Milliarden US-Dollar wert ist, soll interessiert sein.

Das Projekt, bisher noch namenlos, hat das Ziel, ein Kombi-Label zu kreieren, das drei aufstrebende Technologien nutzt: Internet-Streaming, Musik auf Bestellung und Business Intelligence Software, die Hörgewohnheiten und Kaufmuster verfolgt. Es würde dem 45 Jahre alten Megastar erlauben, Epic Records „Winke-winke“ zu sagen. Das Schicksal dieses Unternehmens hängt bis zu einem gewissen Grad davon ab, ob Jackson es verhindern kann, in sieben Punkten obszöner und lüsterner Handlungen an einem Minderjährigen für schuldig befunden zu werden.

Quelle: Forbes

29. Januar 2004: Number Ones als Sony-Verkaufsschlager

Entertainment-Gigant sagt, Album mache sich gut
Sony Corp. gab heute bekannt, dass, obwohl der Gesamtumsatz im letzten Quartal 2003 um 26% gesunken ist, Umsatzsteigerung in der Musikabteilung des Entertainment-Giganten zu beobachten waren.
Sony Music Entertainment verzeichnete einen Sprung von 50% […]. Alben, die gut liefen, waren laut Associated Press unter anderem Michael Jacksons „Number Ones“ und Beyonces „Dangerously in Love“. Weniger Werbung und sonstige Ausgaben hätten geholfen, den Profit in die Höhe zu treiben, sagte Sony gegenüber AP. […] Michaels Greatest Hits-Album wurde weltweit 4 Millionen mal verkauft und ist immer noch unter den 10 bestverkaufenden – zwei Monate nach seiner Veröffentlichung.
Das alles heißt aber nicht, dass sich das Album mit Werbung nicht noch besser verkauft hätte. [Anmerkung von Vanita]

Quelle: AP

28. Januar 2004: Offizielle Danksagung von Michael und seinem Team

Liebe Fans:
Mittlerweile ist fast jeder von der wundervollen Unterstützungs-Aktion für Michael in Santa Barbara, Kalifornien, bei der Anklageerhebung zurück nach Hause gekommen. Michael möchte denen, die von Orten innerhalb oder außerhalb der USA angereist sind, von ganzem Herzen danken. Eure Anwesenheit hat definitiv einen positiven Einfluss auf seinen Tag gehabt, und wie Ihr sehen konntet war von Eurer Liebe und Unterstützung überwältigt.
An diejenigen unter Euch, die nicht anreisen konnten, aber im Geiste bei Michael waren, schickt er auch eine tiefempfundene Danksagung.
In den kommenden Wochen wird er Euch weiter auf dem Laufenden halten und Euch zukünftige Gerichtstermine mitteilen, bei denen Michael anwesend sein wird. Wir werden Euch so bald wie möglich wissen lassen, wann Michael vor Gericht stehen wird, damit Ihr Reisepläne machen und Michael zur Seite stehen könnt, wenn er gegen diese falschen und bösartigen Anschuldigungen kämpft.
Nochmals danke. Michael schickt seine Liebe.
Michaels Team

Quellen: Michaels Team, MJFC

23. Januar 2004: Anklage wegen Kindesmissbrauchs oder nicht, Michael Jackson geht zum Sundance

Ein Film, den der angegriffene Entertainer letzten Sommer gedreht hat, wird diese Woche in Park City, Utah, Heimat des Sundance Film Festivals, gezeigt.
Der Film „Miss Cast Away“ ist kein Teil des Festival-Programms. Sein Autor-Regisseur-Produzent beobachtet eine jährliche Park City-Tradition und ist Gastgeber lokaler Privatvorstellungen in der Hoffnung, das Interesse der städtischen Verleger zu wecken. „Wir bekommen eine Menge Angebote, Nachfragen,“ sagte Bryan Michael Stoller von seinem Hotelzimmer aus. Bis Mittwoch was „Miss Castaway“ unverkauft. Jeder eventuelle Käufer bekommt eine 90-minütige Komödie, die „Miss Congeniality“ und „Cast Away“ und die Stars, wenn das das richtige Wort ist, Eric Roberts, Joe Millionaire’s Evan Marriott und den 1980er Teen-Movie-Star Charlie Schlatter („18 Again“) parodiert.

Jackson tritt als ein Charakter namens „Agent MJ“ auf. Mehr als eine Minirolle, der einstmalige „Thriller“-Superstar hat ungefähr 15 Minuten auf der Leinwand, und er führt die Anderen durch die Geschichte.
„Er ist sozusagen der Obi-Wan Kenobi,“ sagte Stoller. Der Autor von „Filmmaking for Dummies“ [= Filmemachen für Idioten] Stoller beendete die Dreharbeiten für den Film „Miss Cast Away“ letzten August, drei Monate bevor die letzten Bezichtigungen wegen Kindesmissbrauchs gegen Jackson auftauchten. Er sagte, der Popsänger sei am Set bester Laune gewesen. „Ich habe viel Zeit mit Michael und seiner Familie verbracht,“ sagte Stoller. „Michael ist so ein Mensch, der die Leute und die Kinder liebt, emotional, nicht physisch.“

Stoller sagte, er glaube „absolut“ an Michaels Unschuld bezüglich der sieben Kindesmissbrauchs-Anklagen gegen den Sänger. Er ist außerdem überzeugt, dass ein zweites Filmprojekt mit dem Entertainer, das in Arbeit ist, gemacht werde.

Das schon 2002 als Projekt angekündigte „They Cage the Animals at Night“ [= Sie sperren die Tiere nachts in Käfige] ist die Geschichte eines Waisen, wobei Jackson mit Stoller zusammen Regie führen soll.
Stoller sagte, er wollte gerade die Drehorte aussuchen, als die Anklage gegen Jackson erhoben wurde. Ein Sommer-Dreh war geplant. „Der könnte gekippt werden,“ sagte Stoller, „und wir sind darauf vorbereitet.“
Der 20Millionen-Dollar-Film wird von Jackson finanziert, sagte Stoller. Nach Jacksons angeblichen Geldsorgen befragt, Stoller sagte, der Sänger „hat mir nicht wie jemand mit finanziellen Problemen ausgesehen“. Völlig optimistisch sagte Stoller, Jacksons Auftritt in „Miss Cast Away“ könne nur als „Plus“ für den Film gewertet werden. „Und es ist auch ein Plus für ihn. Ich weiß, dass er damit zufrieden ist,“ sagte Stoller. „Es ist eine nette Abwechslung von dem ganzen Mist zur Zeit.“

Quellen: EOnline, MJJforme:)

21. Januar 2004: Keine außergerichtliche Einigung

Mark Geragos sagte in einem Interview mit ABC, dass eine außergerichtliche, finanzielle Einigung mit den Anklägern für Michael in diesem Fall nicht in Frage käme. Offenbar gehe es der Gegenseite sowieso nur um Geld, denn schließlich hätten sie sich unter den 175.000 Anwälten in Kalifornien ausgerechnet den ausgesucht, der Michael schon einmal um einige Millionen erleichtert hat.

Quellen: Jacksonville, IFC International

21. Januar 2004: Platz eins für Number Ones

Number Ones ist in der letzten Woche auf Platz 1 der Billboard Online Charts gestiegen, d.h. es ist das Album, das in der vorletzten Woche am häufigsten über das Internet verkauft wurde. In den World Charts steht Number Ones auf Platz 5. Insgesamt hält das Album also weiterhin seine Chart-Positionen oder verbesserte die Platzierung – eine unerwartete aber höchst erfreuliche Entwicklung angesichts der aktuellen Lage und der entsprechenden Berichterstattung.

Quellen: MJNI, EMJ, IFC International

20. Januar 2004: Jackon-Anhörung wahrscheinlich um Monate verzögert

Michael Jackson wird wohl nicht vor Mai für den nächsten Schritt des Kindesmissbrauchs-Falls gegen ihn wieder vor Gericht erscheinen. Verteidigungsanwalt Mark Geragos sagte bei Jacksons Anhörung am Freitag, er sei mit zwei anderen Fällen beschäftigt und könne die vorbereitende Anhörung für mindestens vier Monate nicht durchführen. Santa Barbaras Bezirksstaatsanwalt Tom Sneddon vermutete, es könnten sechs Monate vergehen, bevor der hochprofilierte Fall verhandelt wird.

Der nächste Gerichtstermin ist der 13. Februar, dann wird ein Datum für die vorbereitende Anhörung festgesetzt.Das ist ein Vorgang, bei dem nur Zeugen der Anklage aussagen, damit der Richter des Höchsten Gerichts, Rodney Melville, entscheiden kann, ob es genug Beweise für eine Verhandlung gibt.
Jackson wurde letzten Monat in sieben Punkten „obszöner und lüsterner“ Handlungen mit einem 13 Jahre alten Jungen auf seiner Nverland-Ranch im Februar und März bezichtigt. Außerdem sind da zwei Punkte, in denen er dem Jungen ein „Rauschmittel“ gegeben habe, Aussagen zufolge Wein, um den Kleinen, der Leukämie hat, zu verführen. Falls er überführt wird, könnte er zu über 20 Jahren Gefängnis verurteilt werden.

Jackson (45) muss nächsten Monat nicht wieder vor Gericht erscheinen. Melville hat dem Performer, nachdem er ihn für seine 14-minütige Verspätung getadelt hatte, erlaubt, die Anhörungen auszulassen, in denen nur über Rechtsschritte diskutiert wird.

Ungefähr 1.500 Jackson-Fans fielen Freitag in dieses ruhige Bauerndorf 165 Meilen nordwestlich von Los Angeles ein, sogar aus Ländern wie Japan und Australien. Nach der Anhörung sprang Jackson auf seinen SUV, winkte der Menge zu und tanzte zwei Minuten lang. „Ich will mein Idol nicht verlieren,“ sagte ein Fan, Jennifer Lankford (30), eine Sportlehrerin aus Santa Maria, die ihren Graupapagei auf der Schulter hatte. Würde sie als Geschworene berufen, „könnte ich ihm – denke ich – eine faire Verhandlung sichern,“ sagte sie. „Der Mann könnte ein Kind belästigt und wirklich verletzt haben. Und gleichzeitig liebe ich es, seiner Musik zuzuhören.“

Der Richter verbat Jackson, den Anwälten und den Zeugen am Freitag außerhalb des Gerichtssaales Statements abzugeben, die zukünftige Geschworene beeinflussen könnten. Aber das Verbot enthielt nichts, dass Jackson davon abhielt, den Zuschauern etwas vorzuspielen.

Jacksons Berater verteilten Einladungen für eine Party auf Neverland später am Freitag. Hunderte kamen durch die Tore und quetschten sich in die Freizeitpark-Geräte.

Jacksons Tanz „war nicht geplant,“ sagt Ben Brafman, ein New Yorker Anwalt, der Jacksons Verteidigungs-Team letzten Freitag beitrat. „Er ist Michael Jackson. … Es gibt kein Regelbuch darüber, wie ein Entertainer auftritt.“

Der Richter sagte, er werde erwägen, das Sprechverbot am Dienstag abzuschwächen, um Jacksons Anwälten zu erlauben, unbegründete Gerüchte zu verneinen. Geragos zitierte falsche Gerüchte, Jackson hätte versucht, nach Südamerika zu fliehen, der Sänger hätte kürzlich wieder geheiratet und „die Nation of Islam wäre in meinem Büro“.

Die Nation of Islam spielt in Jacksons Unterstützung eine wichtige Rolle. Leonard Muhammad, der Schwiegersohn des Nation of Islam-Führers Louis Farrakhan, saß mit Jacksons Anwälten im Gerichtssaal. Nation of Islam-Bodyguards umgaben Jackson draußen. Das Gefolge des Sänger enthielt außerdem einen Make-up-Atrist, der Jacksons Wangen betupfte, bevor er mit seinen Fans quatschte.
Ein Hauptpunkt der Anhörung am 13. Februar wird sein, ob der Richter den Nachrichtenagenturen erlauben soll, die Festnahme- und Durchsuchungs-Dokumente zu veröffentlichen, die bisher unter Verschluss gehalten werden. Neverland wurde am 18. November surchsucht, und Jackson wurde am 20. November festgenommen.

Solche Dokumente werden normalerweise zum Zeitpunkt der Festnahme veröffentlicht. Bis die Informationen freigegeben werden, wird die Öffentlichkeit wenige Einzelheiten darüber wissen, was Jackson angeblich getan hat. Aber Brafman sagte Melville, dass diese Details zu enthüllen Jackson „irreparablen Schaden“ zufügen könne.

Quellen: US Today, MJJforme:)

14. Januar 2004: Michael Jackons Ratgeber treffen sich in Beverly Hills

Am Montag, den 12. Januar, trafen sich laut Associated Press Michael Jacksons Anwälte, Manager und Buchhalter in einem Hotel in Beverly Hills, Kalifornien.
Es wurde angenommen, der King of Pop selbst würde an diesem Treffen teilnehmen, aber Reporter, die hereingelassen wurden, konnten ihn nirgends sehen. „Wer sagt, er sei es nicht?“ war die Antwort von Mark Geragos (Michaels Anwalt) auf die Frage nach Michaels Aufenthaltsort.

Unter den Anwesenden waren außer Mark Geragos, Michaels Buchhalter Alan Whitman, sein Musikmanager Charles Koppelman, seine Zivilrechtsanwältin Zia Modabber, sowie andere Mitglieder aus Geragos‘ Kanzlei und Nation of Islam-Mitglied Leonard Muhammad.

Charles Koppleman wurde gefragt, ob die Nation of Islam sich um irgendwelche von Michaels Business-Angelegenheiten kümmert, worauf er antwortete: „No, Sir.“ Vor dem Hotel, wo sich Security-Leute drängten, versammelten sich sowohl Kamera-Teams als auch Fans. Ein Gast des Hotels war Donald Trump; er war kein Teil des Treffens, trotzdem wurde er nach seiner Meinung zu den Anschuldigungen befragt. „Ich denke, sie versuchen Geld aus Michael rauszukriegen, und es ist eine Schande,“ antwortete er.

Früher am Tag hatte Jermaine Jackson eine Pressekonferenz vor dem Haus der Familie Jackson in Encino gehalten, in der er erklärte: „Mein Bruder ist unschuldig, er ist zu 1.000 Prozent unschuldig.“ Weiterhin sagte er: „Meine Mutter, mein Vater, meine Schwestern und Brüder sind überwältigt davon, wie viele Fans in den USA und in der ganzen Welt zum Vorschein kommen.“

Quelle: MJNI

14. Januar 2004: Irisches Fernsehen berichtet über Demonstration

R.T.E. News in Irland wollen eine von Fans organisierte Demonstration filmen und Fans interviewen, die am Sonntag, den 18. Januar in Dublin, Irland, dabei sind.
Wer in der Nähe leb oder sich dort aufhält und mitmachen will, sollte eine Mail an mjjireland@hotmail.com schreiben.
Informationen zur Demonstration von den Organisatoren:
Treffpunkt: GPO (Postfiliale gegenüber des „spire“)
Zeit: 14 Uhr
Datum: Sonntag, 18. Januar 2004 Wegen der Fernseh-Kameras solltet Ihr alle Banner, Fahnen, Pfeifen und MJ-Shirts haben.

Quelle: MJNI

14. Januar 2004: Sagt MSNBC Eure Meinung

MSNBC interessiert sich für die Gedanken für Michael Jackson-Fans bezüglich des Falles gegen ihn und der Anhörung am 16. Januar. Wenn Ihr Eure Meinung mitteilen wollt, dann schreibt an Ray Gonzalez von MSNBC.

Quelle: MJNI

11. Januar 2004: Details zur Anhörung

Durch Carol Davis ließ folgende Details zu der Anhörung am 16. Januar verlauten: Um 8 Uhr 30 wird die Anhörung vor dem Santa Maria Court (312 E. Cook Street, Santa Maria, California 93454, Telefon 805-346-7590) beginnen. Schon gegen 9 Uhr 15 soll diese erste Sitzung des Gerichts beendet sein. Michaels Camp bedankt sich außerdem für all die Support-Emails, die in den vergangenen Wochen gesendet wurden, und vor allem für den geplanten Support vor Ort. Da sich Michaels Camp gerne ein Bild davon machen würde, wie viele Fans zu erwarten sind, bittet Carol Davis alle Fans, die am 16. Januar nach Santa Maria kommen werden, per Email anzugeben, mit wie vielen Personen sie kommen werden, aus welcher Stadt und aus welchem Bundesstaat und Land. Wenn Ihr eine Email mit der Betreffzeile „Support on 16th January“ mit diesen Angaben an Jackson IFC sendet, werden sie diese an Carol Davis weiterleiten.

Quelle: Jackson IFC

09. Januar 2004: Fall gegen Jackson ist „dürftig“

LOS ANGELES-Rechtskundige sagen, Michael Jackson könne nicht für schuldig erklärt werden. Dass schon zwei Anwälte den Fall abgelehnt hätten, weil sie glaubten er sei „nicht stark genug“. Das machte drei Monate lang die Runde. Dass einige Polizisten aus Santa Barbara glaubten, es gebe nicht genügend Beweise, um weiterzumachen. Dass selbst Anwälte, die im ersten Fall gegen Michael waren, feststellten, dass sie bei diesem nicht dabei sein wollten. Dass die Klägerin nicht familiär oder gesetzlich motiviert sei. Dass diese Anklage „auseinander fallen könnte, wenn kein zusätzliches Beweismaterial gefunden wird“. Gesetzeskenner aus der Nähe nennen das „dürftig“, sie sagen: „Sie haben nichts, das für einen Prozess geeignet ist.“

Quelle: New York Post

07. Januar 2004: Michael Jackson gibt Pass zurück

Michael Jackson hat erneut seinen Pass abgegeben, der ihm für kurze Zeit zurückgegeben worden war, damit er geschäftlich nach Großbritannien reisen konnte, obwohl es scheint, als habe er das nie genutzt.
Santa Barbaras Bezirksstaatsanwalt Thomas Sneddon hatte Jackson den Pass abgenommen, nachdem der Sänger im November wegen Kindesmisshandlung angezeigt worden war.

Sneddon gab ihn zurück, damit Jackson zwischen dem 20. Dezember und dem 06. Januar nach England reisen konnte, um was der Sänger als seit langem bestehende vertragliche Verpflichtungen bezeichnete erfüllen zu können. Aber zwei Tage nachdem die Reise anfangen sollte verlangte der Staatsanwalt, dass Jackson seine Reise beweisen oder den Pass zurückgeben sollte, nachdem ihm, wie er sagte, berichtet worden war, der Entertainer habe seine Reise abgesagt.
Am 24. Dezember gab er eine Erklärung heraus, in der er sagte, die Angelegenheit sei mit Jackson und dessen Anwalt Mark Geragos geklärt.

Susan Tellem, eine von Sneddons Pressesprecherinnen, bestätigte gestern in einer Email, dass Jackson den Pass zurückgegeben hat. Sie hat nicht sofort zurückgerufen, um zu kommentieren, ob Jackson Sneddon die Reise bewiesen habe.

Brian Oxman, ein Freund der Familie Jackson, sagte gestern, er wisse nicht, ob Jackson gereist sei. Aber er sagte, einer von Jacksons Brüdern, Randy Jackson, habe ihm berichtet, die Verpflichtungen in England seien abgesagt worden.

Zum Zeitpunkt von Sneddons Forderung am 22. Dezember sagte Jacksons damaliger Pressesprecher Stuart Backerman, er glaube, die Reisepläne seien noch immer aktuell. Jacksons neuer Pressesprecher Kevin McLin hat gestern nicht auf unsere Anrufe geantwortet.
Jackson war noch mindestens bis zum ersten Weihnachtstag in den USA, an dem er ein Interview mit „60 Minutes“ aufzeichnete, um die Belästigungsvorwürfe zu verneinen [Jackson.ch berichtete].

Quellen: AP, MJJforme:)

04. Januar 2004: Mark Geragos: Video-Aufnahme ist Angriff auf Privatsphäre

Sheriff Andersons kürzliche Pressekonferenz, in der eine Video- und eine Audio-Aufnahme von Michael Jackson veröffentlicht wurden, zog eine sofortige Antwort von Mr. Jacksons Anwalt Mark Geragos nach sich, der in einem News Press-Interview gesagt hatte, er warne den Sheriff davor, die Bänder abzuspielen, denn sie stellen einen Angriff auf die Privatsphäre seines Klienten dar und seien Teil einer andauernden Untersuchung.

„Ich habe dem Sheriff heute morgen extra einen Brief geschickt, in dem ich ihn vor den Konsequenzen warne, die das Abspielen dieser Bänder haben wird“, sagte Mr. Geragos. „Es ist nicht nur illegal und eine Verletzung mehrerer Gesetze, sondern es beantwortet auch nicht die Frage, ob Missbrauch vorgekommen ist.“ […]

„Es ist ein Witz“, sagte Mr. Geragos. „Es wäre wirklich lachhaft, wenn es nicht so traurig wäre, dass Santa Barbaras leitender Vollzugsbeamter so wenig Ahnung vom Gesetz hat.“
Mr. Geragos sagte, er habe das Büro des Bezirksstaatsanwaltes kontaktiert und verlangt, „dass sie ihre Untersuchung des Falles erweitern, und zwar von dessen Beginn an.“
Eine der Verteidigung nahe Quelle sagte zu News Press, es werde erwartet, dass Mr. Geragos bald einen Antrag an den Richter stellt, um sowohl Sheriff Anderson als auch Santa Barbaras Bezirksstaatsanwalt Tom Sneddon von dem Fall abzuziehen, weil er glaubt, sein Klient könne keine faire Behandlung erhalten und die Untersuchung sei von illegalen fehlern durchzogen.

Quellen: News Press, MJJforme:)

04. Januar 2004: Michaels Bodyguards

Angeblich soll Michael seit vergangenem Monat Mitglieder der Nation of Islam als Bodyguards beschäftigen. Diese Personen haben jedoch nicht wie von einigen Medien bereichtet Einfluss auf Michaels Geschäfte. Laut einem Bericht der New York Post soll Michael nun jedoch mit dem Gedanken spielen, diese Bodyguards, die ihm von seinen Brüdern Jermaine und Tito vermittelt worden sein sollen, wieder zu entlassen, da sie in seinen Augen zu aggressiv vorgehen.

Quellen: IFC International, MJNI

04. Januar 2004: Von und über Stuart Backerman

In einem Interview mit der Presseagentur AFP sagte Stuart Backerman: „Ich habe gekündigt, ich bin zurückgetreten. Ich brauche mehr Zeit, um zu verstehen, um ein vollkommenes Verständnis zu entwickeln, um meine Position zu klären.“ Über Michael sagte er: „Ich liebe Michael Jackson, ich glaube an Michael Jackson. Ich würde niemals etwas tun, das Michael Jackson schaden würde. Mein Rücktritt hat nichts mit einem Mangel an positiver Einstellung gegenüber Michael Jackson zu tun. Das ist nicht wahr. Ich bin von der US-Presse sehr enttäuscht.“

Währenddessen erklärte Kevin McLin in einer weiteren Presseerklärung, er habe mit Stuart Backerman zusammen die Pressekonferenz vor den Toren von Neverland abgehalten, und sie hätten vorher beide ausdrücklich zugestimmt, der Presse gegenüber keinerlei Fragen zu beantworten oder Aussagen zu machen, die nicht mit Mark Geragos abgesprochen wurden. Da Stuart Backerman gegen diese Vereinbarung verstoßen habe, sei er gefeuert worden.

Quellen: IFC International, MJNI, McLin & Associates, Inc.