Als Hommage an Bryan Loren haben wir ein Best Of seines Schaffens zusammengestellt. Die Songs mit Michael Jackson sind bis heute zumeist unveröffentlicht, darunter „Man In Black“ und „Seven Digits“, das beinahe auf Blood On The Dancefloor gelandet wäre.
Im Intro sprechen wir kurz über die Höhen und Tiefen seiner Karriere und fragen uns, wieso er in letzter Minute aus der „Dangerous“-Tourband geflogen ist.
Michael Jackson hat ihn stets bewundert – obwohl kaum einer ihrer Songs offiziell ans Tageslicht kam. Wieso ihn Michael für „Dangerous“ und weitere Projekte engagiert hat, hörst du nach dem Intro des Videos – und er hat auch für weitere Familienmitglieder der Jacksons Songs geschrieben und produziert, bei denen der heutige Co-Nachlassverwalter John McClain als Executive Producer dabei war.
Als Jugendlicher träumte Bryan Loren davon, selbst ein grosser Star zu werden. 1984 wäre dies nach zwei Charts-Hits auch beinahe gelungen. Und auch, als er für „Dangerous“ in die Fusstapfen von Quincy Jones trat träumte er wohl von Grossem – doch es kam anders…
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Das Black & White Magazin konnte im April 1998 mit Bryan Loren sprechen. Damals waren die teilweiswe seit 2007 im Internet kursierenden Outtakes noch unbekannt.
Was denken Sie von “Superfly Sister” im Vergleich zu den anderen Songs, die sie mit Michael zusammen aufgenommen haben?
Superfly Sister ist immer einer meiner Lieblingssongs gewesen. Ursprünglich wollte er ein anderes Stück auf seine Platte aufnehmen. Das in Frage kommende Stück war allerdings noch nicht einmal aufgenommen, es handelte sich einfach nur um eine Idee, die wir im Kopf hatten. Bei dem Song handelte es sich um “Seven Digits”. Ich habe sogar angefangen, an dem Song zu arbeiten. Als Michael mich anrief, hatte ich mit der Instrumentation des Songs begonnen. Schliesslich haben wir den Titel dann aber doch aufgegeben, weil Michael nicht die Zeit hatte, die Gesangspassagen dafür aufzunehmen. Er hat gleichzeitig an anderen Songs gearbeitet.
Erst, als Bryan Loren (ungefähr 2007) selbst Songs wie Serious Effects oder She Got It auf seiner myspace-Seite veröffentlicht hatte, begannen diese im Internet zu kursieren. (Wobei wir nicht mehr nachvollziehen können, ob die Songs zuerst unabhängig von seinen Uploads leakten, oder erst danach kursierten.) Als er uns Fans viele Jahre später um Spenden bat, versprach er, die Outtakes in hoher Qualität zugänglich zu machen, was jedoch nie geschah.
Die Tracklist unseres Mixtape-Videos:
1. Bryan Loren ft. Michael Jackson – To Satisfy You (Music From The New World 1992)
2. Randy Jackson & The Gypsys – Gigolo (1989)
3. Shanice Wilson – No 1/2 Steppin‘ (Discovery 1987)
4. Bart Simpson ft. Bryan Loren & MJ – Do The Bartman (The Simpsons Sing The Blues 1990)
5. Bryan Loren – Got To Be Right (Music From The New World 1992)
6. Michael Jackson – Superfly Sister (Blood On The Dancefloor 1997)
7. Rebbie Jackson – What You Need (Yours Faithfully 1998)
8. Bryan Loren – Lollipop Love (Bryan Loren 1984)
9. Whitney Houston – Feels So Good (B-Side: I’m Your Baby Tonight Single 1990)
10. Marlon Jackson – Life (Baby Tonight 1987)
Offiziell unveröffentlichte Outtakes mit MJ-Vocals, produziert von Bryan Loren:
(die teilweise komplett oder zumindest auszugsweise online kursieren)
Man In Black
Serious Effects ft. LL Cool J
Work That Body
She Got It
Seven Digits
Don’t Believe It
Bryan Loren hat für und mit MJ an vielen weiteren Songs gearbeitet, jedoch sang Michael keine Vocals ein für all die weiteren Ideen.