Nachdem ihnen die Nachlassverwaltung Erpressung vorgeworfen hat, haben die Cascio-Geschwister jetzt eine Klage gegen die Nachlassverwaltung eingereicht – und ziehen alle Register.
TMZ berichtet: Edward Cascio, Dominic Cascio, Marie Porte und Aldo Cascio verklagen die Michael Jackson Company (damit meinen sie MJs Organisationen und Mitarbeiter) wegen Sexhandels mit Kindern unter Anwendung von Gewalt, Betrug oder Zwang … und behaupten, dass er über einen Zeitraum von zehn Jahren „jeden der Kläger unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und sexuell missbraucht hat, wobei einige von ihnen zu Beginn erst sieben oder acht Jahre alt waren”.
In einem Statement gegenüber TMZ gab der Cascio-Anwalt Howard King zu verstehen, den Cascios stehe 200 Millionen Schadenersatz zu.
TJ Jackson, einer der Söhne von Tito Jackson, schreibt vergangene Woche auf X:
Meine Brüder haben vor über einem Jahrzehnt erfahren, wie hinterhältig sie sind. Das war so enttäuschend, traurig und widerlich. So sind sie nun einmal. Für sie ging es immer nur ums Geld. In einem Moment verkaufen sie gefälschte Songs, im nächsten schreiben sie Bücher darüber, wie großartig mein Onkel ist, während Leute wie Oprah sie auf ihrer Plattform präsentieren, um der Welt zu verkaufen, dass sie die „wahre“ Familie meines Onkels sind, und jetzt das? Das ist alles widerlich und teuflisch gierig.
Wir hatten zuletzt hier über das Verfahren ihres Bruders Frank Cascio berichtet. Unserer Vermutung nach hatte die jüngste Verschiebung des MICHAEL-Biopics, vom für 2025 angedachten Kinostart auf den 23. April 2026, mit den Vorwürfen der Cascios zu tun. Vor einem Jahr kursierten erste Berichte, wonach die Nachlassverwaltung von den Cascios mit einer Geldforderung von 213 Millionen erpresst werde. Der verschobene Kinostart des Biopics wurde offiziell damit begründet, dass der Chandler-Skandal gemäss der damaligen aussergerichtlichen zivilen Einigung nicht gezeigt werden dürfe. (Gemäss Bildern von den Dreharbeiten war es zuvor Teil vom Biopic, denn es wurden Polizeiautos aus den 90er Jahren gezeigt, die für die damaligen Durchsuchungen auf die Neverland fuhren.) Es seien daher Nachdrehs notwendig und allenfalls behandle ein erster Teil des Biopics nur den Aufstieg Michael Jacksons bis Ende der 80er Jahre. Ob danach der zweite Teil folge, hänge vom Erfolg ab, so die unbestätigten Medienberichte.
Das Decked Out Magazine berichtet über die bisherigen „Cascio“-Ereignisse: The Cascio Betrayal: A $213 Million Reckoning With the Truth
Quelle: jackson.ch, tmz.com, x.com, div.
Ich hätte es darauf ankommen lassen die Chandlers zu porträtieren. Es wird eher der Nachlass von diesen ehemaligen Schleimern & Missbrauchs Opportunisten erpresst und zum Schweigen gebracht. Es gibt dagegen keine Verteidigung in der Presse, da nur die Opferkultur ausgerufen wird und Mitleid, mit dem Ziel; Michael Jackson als Master-Manipulator darzustellen.
Der 14-jährige Typ der damals Feuer gelegt hat und verschwunden ist, (weil es ihn nicht mehr interessiert hat) soll ruhig endlich mal vor Gericht erscheinen und klagen wenn ihm die Wahrheit nicht passt. Was die Chandlers am meisten lieben ist doch die Vermarktung mit ihrem Namen – es kam mir zumindest immer so vor! Zu sagen: „Ich will in Ruhe gelassen werden damit, da ich meinen Teil geleistet habe“ war für Tom Sneddon schon ein Graus an Unverständnis.
Ich denke, dass die Entscheidung, den ersten Teil des Biopics vor dem Chandler-Skandal enden zu lassen, nicht vom Estate gefällt wurde, sondern dass sie sich dem Druck von Seiten der Vertriebe und/oder Produktionsfirma das Biopics fügen mussten.
Lionsgate plant eine Fortsetzung. Ob dann derartiges umgesetzt wird, das wäre eine Entscheidung des Nachlasses, da in diesem Fall mit einer Klage der Chandlers gerechnet werden muss, wegen der damaligen Einigung, außer es wird stark verändert dargestellt. Ein Projekt wo MJs Nachlass involviert ist wäre rechtlich schwierig. Eine Filmfirma könnte allerdings, falls anonym genug, porträtieren was sie für richtig halten.
Wie gesagt, wenn die Chandlers ein Problem damit haben sollten der Lüge bezichtigt zu werden, dann sollen sie beweisen die Wahrheit gesagt zu haben. Dürfte schwierig werden bei der Vergangenheit. Lionsgate wird ähnlich darüber denken.
Ich denke, das mit der Klausel im Chandler-Abkommen bezüglich der damaligen Zivilklage von Vater Evan Chandler, war nur ein Gerücht. Viel eher dürfte die Erpressung der Cascios und die Ahnung, dass diese vor der Premiere an die Öffentlichkeit gehen werden, der wahre Grund sein, wieso hitner den Kulissen Panik ausbrach… Aber ist nur eine Vermutung. Es scheint einfach, dass sich die Vertriebsfirmen und/oder Produktionsfirma davor fürchten, Michaels Seite zu zeigen. Die Cascio-Geschichten, obwohl die kaum jemand ernst nimmt, schaden trotzdem bereits jetzt dem Biopic. Viele Leute lesen nur Überschriften und bilden sich unbewusst eine Meinung. Manche Meiden werden sich deswegen hüten, das Biopic nur schon zu erwähnen oder gar Werbung zuzulassen.
Wenn es tatsächlich eine Fortsetzung geben sollte, dann wird man sehen was davon stimmt. Es hängt vom Einspielergebnis ab. Diese Vorwürfe sind nicht gerade schlecht fürs Geschäft, der Nachlass kann sich seit LN nicht beklagen.
Lionsgate hätte längst ein paar Dinge verstehen sollen, bevor sie sich mit MJ befassen: Historisch gesehen ist es unrealistisch eine ständig veränderte Geschichte von ehemaligen Verteidiger Freunden zu fürchten, wenn so viele Motive dran geknüpft sind, um ganz plötzlich das Gegenteil zu behaupten. Noch dazu von Leuten, die um jeden Preis immer im Mittelpunkt der MJ Story stehen wollen.
Es geht seit Robson bloß um Streitpunkte mit dem Nachlass. Nur wenn weiterhin mit MJ verdient werden kann bleibt man bei der Wahrheit, sonst wird er nicht weiter verteidigt. Eigentlich gehören sie alle wegen Betrug und Erpressung eingesperrt. Diese ganzen Ankläger hätten sogar die Justiz betrogen, da sie MJ wissentlich der Schuldfrage selbst freigesprochen haben, mit deren eigenen Lügen.
Es wurde ja damit erpresst deren Werbung für das Biopic zu ruinieren, wenn keine 213 Millionen Dollar gezahlt werden. Medien und Leute die solche Typen als Opfer bezeichnen, machen sich nur mehr zum Narren.
Irgendwann muss Schluss gemacht werden mit dieser falschen Opferkultur und der Angst die Wahrheit auszusprechen, sich davon erpressen zu lassen. Diese Kläger nutzen es seit 1993 aus um Geld zu machen, weil es einfach ist damit durch zu kommen.
Ich finde die Schlagzeilen bewerben das Biopic eher, als das es Schaden anrichtet. Wie bereits beim MJ Musical – werden auch die Kinosäle gut gefüllt sein.
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