Reviews zum Biopic

21. April 2026

„Ich bin nicht hier, um MICHAEL in den Himmel zu loben“, schreibt Questlove. „Obwohl ich staune, dass dieser Film für die Filmindustrie das leisten könnte, was Thriller 1982 für die Musikbranche getan hat: Sie zu retten.“

Hanspeter Künzler hat in der aktuellen „NZZ am Sonntag“ beschrieben, wie ihn Michael Jacksons Geschichte bis heute berührt. Er freut sich, euch am Samstag im Sihlcity Zürich zu sehen!

Bitte beachte: Unser talk im Separee vom LouLour Restaurant ist auf 17.15 Uhr verschoben. Falls du spontan zum vorgängigen Kinobesuch am 25. April in den Arena Cinemas stossen möchtest: Die jackson.ch Gruppe, rund 50 Fans, sitzt in den hinteren Reihen G-D von dieser Vorstellung ab 14.50 Uhr.

Weitere Infos zum Biopic-Event mit jackson.ch hier.

In einem Artikel für die aktuelle NZZ am Sonntag, beschreibt Hanspeter Künzler, wie er die This Is It Pressekonferenz im Frühjahr 2009 besucht hatte und er durch einen allzu kritischen Blogeintrag die Anfrage erhielt, eine Biografie über Michael Jackson zu schreiben. Dessen Tod wenige Monate später ging ihm näher, als er geglaubt hatte: „Michael und sein unmögliches Leben waren mir während meiner Recherchen unter die Haut gegangen.“

„Auch Black or White, meine Jackson-Biografie, mauserte sich zum Bestseller, was zur Folge hatte, dass sich mehr und mehr Fans bei mir meldeten. Manche traf ich in London zum Kaffee. Durch sie lernte ich einen mir bis dahin unbekannten Michael Jackson kennen. Er, der sich den Medien gegenüber so verschlossen gegeben hatte, pflegte mit seinen Fans eine enge Beziehung, wie sie mir von keinem anderen Star bekannt ist. Viele empfing er im Hotelzimmer, umarmte sie auf der Strasse und bezahlte ihre Spitalrechnungen.“

Der ganze Artikel ist für Abonnenten hier lesbar: Michael-Jackson-Film: Sein Biograf Hanspeter Künzler über das komplizierte Leben des King of Pop und über die Missbrauchsvorwürfe

Der Musikexperte, Produzent und The Roots Drummer, Questlove, hat gestern die US-Premiere in Los Angeles besucht und ein emotionales Review verfasst:

„Ganz ehrlich? Ich war skeptisch. Ich bin emotional involviert und habe den Atem angehalten.“

„Aber dieses Projekt schafft das Unmögliche: Es entfernt das Spektakuläre und zeigt uns den Menschen. Zum ersten Mal sehen wir nicht „THE KING“ – wir sehen einen Menschen.“

„Es ist eine Seite von ihm, die viele von uns nach 1984 vergessen zu haben schienen.
Ich gebe zu, als eingefleischter Fan habe ich mir zunächst Notizen gemacht: Falsches Jahr, Der Song war noch nicht erschienen, Er trug diese Jacke erst ab… Aber schließlich habe ich meine Waffen niedergelegt. Warum? Weil sie die SEELE des Ganzen eingefangen und ihm seine Menschlichkeit zurückgegeben haben. Wenn dies das letzte Wort zu seinem Vermächtnis ist, war es mir wichtiger, seine Menschlichkeit zu zeigen, als irgendwelche technischen Ungenauigkeiten.

„Vor allem für diejenigen von uns, die sich einem höheren Bewusstsein zuwenden, ist dieser Film eine MEISTERKLASSE darin, wie man eine Gabe kanalisiert. Seit Generationen wird uns die Erzählung von harter Arbeit und Opferbereitschaft eingeimpft – dieselbe, die von unseren Vorfahren und Aufsehern weitergegeben wurde. Ich bin bereit, das loszulassen, weil es uns nicht mehr dient (ein kleines Leben zu führen, ohne zu wissen, wer zum Teufel wir sind – und ich meine damit nicht nur die Talentierten, ich meine ganz allgemein – wenn du dich in Angst und Selbstzweifeln suhlst – dann ja, 2026 ist das, was du dir gewünscht und manifestiert hast – wir müssen uns jetzt genauso sehr nach einer Veränderung sehnen, wie er sich danach sehnte, der Welt sein Geschenk zu geben.“

„Dieser Film zeigt, dass es auf dem wahren Weg nicht nur ums Durchhalten geht, sondern darum, zu WISSEN, dass man es weiß. Es geht darum, zu wissen, dass man es weiß. Dieses Gefühl in die Realität umzusetzen. Das ist die perfekte Einstimmung auf das, was in der Earth, Wind & Fire-Doku kommt – ein Wandel vom Kampf zur Verwirklichung.“

„Ich werde mir den Film noch einmal ansehen. Und noch einmal.“

Questlove am 21.04.2026 auf Instagram

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Quelle: jackson.ch, instagram.com/questlove, NZZ am Sonntag

2 Kommentare zu “Reviews zum Biopic

  1. Sini77

    Die Kritiken des sogenannten Qualitätsjournalismus in Deutschland sind überwiegend völlig vernichtend. Bestes Beispiel ist DER SPIEGEL: „Ein toller Film über Michael Jackson, leider verlogen“. Und natürlich geht’s oft um die neuen Anschuldigungen der Cascios.
    Auch auf Metascore wo alle relevante US-Filmkritiken zusammengefasst werden sieht es mit einer 38 von 100 Bewertung ziemlich schlecht aus.
    Ich ärgere mich gerade massiv, dass ich so viele Kritiken gelesen habe. Eigentlich sollte ich mich auf die Vorstellung heute Abend freuen – aber jetzt bin ich total übellaunig und auch irgendwie voreingenommen…

  2. Dani

    Ich lese schon lange keine Presse mehr über Michael Jackson. Totale Idioten. Es sind großartige Journalisten, die keine Ahnung von Recherche zum Thema haben und ehemaligen Verteidigern glauben, die bald wegen ziviler Erpressung angeklagt werden könnten. MJ Fans haben ihre Hausaufgaben gemacht, die haben es nicht und es wäre eigentlich deren Job. Was sie tun ist keine Film-Kritik, es ist Verleumdung um deren Agenda durch zu powern.

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