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  • Staatsanwalt: Wir fanden kein illegales Material – Update

    24. Juni 2016

    Die Staatsanwaltschaft von Santa Barbara, die vor über zehn Jahren mit der Arvizo Familie Anklage gegen Michael Jackson erhob, hat auf die angeblich in den Medien aufgetauchten „Beweismittel“ reagiert.

    Kelly Hoover, eine Publizistin vom Santa Barbara County Sheriff’s Office, hat klar gemacht, dass die auf der „Radar Online“ Webseite aufgetauchten Dokumente (Wir berichteten hier) nicht von ihnen an die Boulevard-Medien weitergegeben wurden. „Einige der Dokumente sind scheinbar Kopien von Berichten, die vom Sheriff Office autorisiert wurden, ebenso beweiserhebliche Fotografien, die vom Sheriff Ofice während der Durchsuchung im 2003 gemacht wurden, vermischt mit Inhalt, der scheinbar aus dem Internet aufgetrieben wurde oder über unbekannte Quellen. Das Sheriff Office hat keine der Dokumente und/oder Fotografien an die Medien weitergegeben. Das Sheriff Office hatte alle ihre Reporte und die Fotografien als Teil der Vorbereitungen auf den Prozess an die Anklage und Verteidigung weitergegeben.“

    Während dem Arvizo Prozess im Jahr 2005 wurden vor Gericht als Beweismittel herkömmliche Erwachsenenmagazine wie der „Playboy“ und „Penthouse“ vorgelegt (damit soll MJ den Kläger Gavin Arvizo gefügig gemacht haben). Aber unter den Besitztümern Michael Jacksons war keine Kinderpornografie, sagt der frühere, stellvertretende Bezirksstaatsanwalt von Santa Barbara, Ron Zonen, jetzt gegenüber dem People-Magazin. „Da waren Fotos von nackten Kindern, aber diese waren nicht explizit sexuell.“ Ron Zonen arbeitete damals im Fall mit. „Da waren keine Kinder zu sehen, die in sexuellen Aktivitäten involviert waren und da war keine Kinderpornografie. Und es gab keine Videos, auf denen Kinder zu sehen waren. Es gab zwar Videos, die beschlagnahmt wurden, aber das waren übliche Erwachsenen-Sex-Videos. Ohne involvierte Kinder.“

    Auch Michael Jacksons damaliger Anwalt, Thomas Mesereau sagt gegenüber E! News: „Die Informationen sind veraltet, übertrieben und irrelevant. Es wurde im Prozess 2005 alles vorgeführt. Alles Material wurde vor 11 Jahren von einer Jury abgelehnt. Die Ankläger im Jackson-Gerichtsprozess haben eins auf den Arsch gekriegt.“ 2005 wurde die während dem Prozess von zehn auf 14 Anklagepunkte ergänzte Anklage in sämtlichen Punkten abgewiesen. Michael Jackson wurde vollständig freigesprochen, nachdem er bereits damals in den Medien vorverurteilt worden war. (Nebst sexueller Belästigung wurde MJ vorgeworfen, er habe Gavin Arvizo Alkohol verabreicht und ihn und seine Familie auf Neverland gefangen gehalten.)

    Auch Michael Jacksons einzige Tochter, die 18-jährige Paris Jackson, hat auf Twitter reagiert: „Unfortunately negativity will always sell. I urge you all to ignore the trash & the parasites who make a career trying to slander my father. The most pure people are always torn down. It will continue to be proven that my beloved dad has always been and forever will be innocent.“

    Jermaine Jackson twitterte: „Let Michael rest in peace. Leave. Him. Alone. All available evidence, reports & exhibits shown to jurors in 2005. Found him not guilty. Unanimously.“

    Und Taj Jackson, ein Neffe von Michael Jackson: „A well-timed and planned out smear campaign targeting my uncle’s name. This is cyber bullying at it’s finest. The eagerness and willingness of world media outlets to copy and paste a headline and story from a click bait gossip blog is irresponsible and shameful. No one wishes this done to them, so why is it ok to do this to us? MJfam, I need your help. Lets show the world our love for MJ on June 25th with the hashtag #MJforever. Spread the word now.“

    Update: Zwei interessante Videos

     

    Quelle: jackson.ch, eonline.com, twitter.com, youtube.com

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